Tag des offenen Denkmals: Im Westen hat Lütgendortmund zahlenmäßig die Nase vorn

Denkmale

Vier Denkmale aus Lütgendortmund öffnen am Tag des offenen Denkmals ihre Türen - doppelt so viele wie in Mengede und Huckarde. Wer selbst aktiv werden möchte, ist in Bövinghausen richtig.

Lütgendortmund

, 31.08.2019, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Tag des offenen Denkmals: Im Westen hat Lütgendortmund zahlenmäßig die Nase vorn

Das Wasserschloss Haus Dellwig ist beim Tag des offenen Denkmals dabei. © Stephan Schütze

Die Bartholomäus-Kirmes ist noch nicht lange vorbei, da rückt zumindest die Bartholomäuskirche wieder in den Fokus. Zum Tag des offenen Denkmals am 8. September (Sonntag) öffnet die Kirche ihre Türen. Um 17 Uhr wird es zudem ein Konzert des „duo mélange“ aus Leipzig mit Almut Unger an der Querflöte und Thomas Laukel an der Marimba geben.

Sportlicher geht es in der Immanuel-Kirche zu. Um 14.45 und 16.45 Uhr wird jeweils eine Turmbesteigung angeboten. Musikalisch wird es aber auch hier mit einem Orgelkonzert um 15 Uhr.

Mitmachaktionen zum Tag des offenen Denkmals

Ebenfalls im Stadtbezirk Lütgendortmund gelegen und beim Tag des Denkmals mit dabei sind das Wasserschloss Haus Dellwig und das Heimatmuseum. Das Schloss ist mittelalterlichen Ursprungs und wurde nach dem 30-jährigen Krieg 1658-90 wiederaufgebaut. Sonderaktionen gibt es hier nicht.

Tag des offenen Denkmals: Im Westen hat Lütgendortmund zahlenmäßig die Nase vorn

Das LWL Industriemuseum Zeche Zollern bietet Mitmachaktionen an. © Stephan Schütze

Wer selbst aktiv werden möchte, ist im LWL-Museum Zeche Zollern richtig. Dort gibt es „Mitmachaktionen für Jung und Alt“ beim Stadtteilfest. Zudem wartet das „Bühnenprogramm Glückauf – das virtuelle Bergwerk“ vom WDR auf die Besucher. Von 11 bis 17 Uhr werden Kinderbasteln, ein Kinderprogramm und Maschinenvorführungen angeboten. Um 14 Uhr gibt es einen Vortrag über die Restaurierung der Maschinenhalle mit Dirk Zache, dem Direktor des LWL-Industriemuseums.

Tag des offenen Denkmals

Das sind die Führungen

  • Die Bartholomäuskirche, Theresenstraße 3, ist am 8. September von 14 bis 18 Uhr geöffnet, ebenso wie die Ausstellung zur Geschichte der Kirche.
  • Um 14 Uhr wird es eine Kirchenfenster-Führung geben.
  • Die Immanuel-Kirche, Bärenbruch 17-19, ist von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
  • Führungen zum Thema „Welche Umbrüche in Kunst und Architektur sind in der Immanuel-Kirche zu sehen?“ gibt es um 14 und 16 Uhr.
  • Das Wasserschloss Haus Dellwig mit Heimatmuseum, Dellwiger Straße 130, ist von 10 bis 16 Uhr geöffnet.
  • Führungen im Schloss und im Museum gibt es um 11 und 14 Uhr, im Anschluss findet jeweils eine baugeschichtliche Führung statt: „Von der Landarbeitersiedlung zum Dortmunder Kleinod“.
  • Das LWL-Museum Zeche Zollern, Grubenweg 5, ist von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
  • Führungen zum Thema „Ein Schloss der Arbeit. Die Tagesanlagen der Zeche Zollern“ gibt es um 10.15, 11.30, 12.45, 14 und 15.15 Uhr.
  • Führungen zum Thema „Kathedrale der Industriekultur – die Maschinenhalle“ gibt es um 10.30, 11.45, 13, 14.15, 15.30 und 16.45 Uhr.
  • Führungen zum Thema Zollern „einst und jetzt“ gibt es um 15 und 16.15 Uhr.
  • Eine Themenführung zur Rettung der Maschinenhalle gibt es um 16 Uhr.
  • Weitere Infos gibt es im Internet.
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