Pestmasken aus Papier sind an einer Wand im LWL-Museum für Archäologie in Herne zu sehen. Dort dokumentiert noch bis zum 15. November 2020 eine Sonderausstellung die Geschichte der Pest und ihre Auswirkungen. © dpa
Pandemien vor Corona

Tausende Tote: Wie die Pest „das fröhliche Leben in Dortmund erstickte“

Die Ausbreitung des Corona-Virus ist nicht die erste Pandemie, die Dortmund trifft. In der mehr als 1100-jährigen Stadtgeschichte gab es immer Seuchen. Die bekannteste ist die Pest. Ein Rückblick.

Es begann mit grippeähnlichen Symptomen wie Fieber, Kopfschmerzen und Schüttelfrost. Bei vielen Kranken bildeten sich schmerzhafte Beulen, andere litten unter Brustschmerzen und Bluthusten. Lippen und Haut verfärbten sich oft blauschwarz – was der Krankheit den Beinamen „Schwarzer Tod“ einbrachte. Die Pest war die große Pandemie des Mittelalters und suchte auch Dortmund über Jahrhunderte mehrfach heim.

Sündenböcke für den „Schwarzen Tod“

Zwei Formen der Pest

Rund 40 Seuchenausbrüche

Mehr als 1000 Tote

Entdeckung des Bakteriums

Über den Autor
Redakteur
Oliver Volmerich, Jahrgang 1966, Ur-Dortmunder, Bergmannssohn, Diplom-Journalist, Buchautor und seit 1994 Redakteur in der Stadtredaktion Dortmund der Ruhr Nachrichten. Hier kümmert er sich vor allem um Kommunalpolitik, Stadtplanung, Stadtgeschichte und vieles andere, was die Stadt bewegt.
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