Tipp an Gründer: "Einfach anfangen"

16.07.2009, 18:46 Uhr / Lesedauer: 1 min

Diese Zahlen können sich sehen lassen. 6000 Teilnehmer haben die bisher 50 Veranstaltungen "3rd Wednesday" besucht. 100 Gründer und Jungunternehmer präsentierten bei der Kontaktbörse ihre Geschäftsidee. Und mancher hat dort auch einen Wagniskapitalgeber gefunden. Diese Erfolgsbilanz zog Alexander Rupprecht, Leiter des e-port-dortmund, vorgestern Abend im Rahmen des Jubiläums-Sommerfestes des "3. Mittwoch". Motto: Fiesta Mexicana".

Extra aus Berlin dazu angereist war Peter Eichler, ehemaliger Vorstand des Logistikriesen Rhenus AG und der allererste Geschäftsführer des e-port-dortmund. Er hatte 2001 den Anstoß zu der Kontaktbörse gegeben. Vorbild war für ihn damals - der Hoch-Zeit des Neuen Marktes - der "1. Tuesday" in Frankfurt, bei dem "ganz locker und cool" Gründer auf Kapitalgeber trafen. "Das müssen wir auch in Dortmund machen", habe er damals überlegt. Für die Idee gewann er die Industrie- und Handelskammer Dortmund wie auch die Ruhr Nachrichten. Anwesenden Gründern gab er einen persönlichen Tipp mit auf den Weg: "Einfach anfangen, denn Bedenkenträger gibt es immer."

Business-Angel Georg Marekwica - regelmäßiger Gast beim "3rd Wednesday" - berichtete, wie er auf der Kontaktbörse einen Professor für Lasertechnik aus Weißrussland, Fedor Karpushko, kennen gelernt hat. Man unterhielt sich den ganzen Abend, bereits am nächsten Tag schickte ihm Karpushko einen perfekten Businessplan in Englisch" zu. Marekwika machte den Professor mit den Netzwerken rund um die MST.factory und start2grow-Gründungswettbewerbe bekannt. 2005 gewann Karpushko mit seiner Firma Klastech den all micro-Gründungswettbewerb, die Firma wächst und gedeiht seitdem.

Gründungsrangliste

Udo Mager, Chef der Wirtschaftsförderung, lobte die Veranstaltung dafür, dass auch sie einen Beitrag dazu geleistet habe, dass Dortmund in der bundesweiten Gründungsrangliste von Platz 415 im Jahr 1999 auf aktuell Platz 59 hochgerutscht ist. kiwi www.3rd-wednesday.de

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