Tote Dortmunderin im Kölner Karneval: Polizei befragt Zeugen

Stadtbahn-Unfall

Nach dem tödlichen Unfall an Rosenmontag in Köln, bei dem eine Dortmunderin von einer Stadtbahn überfahren wurde, laufen die Ermittlungen.

Dortmund

, 26.02.2020, 15:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rettungskräfte halten am Unfallort am Barbarossaplatz einen Sichtschutz hoch.

Rettungskräfte halten am Unfallort am Barbarossaplatz einen Sichtschutz hoch. © picture alliance/dpa

Das karnevalistische Treiben am zentralen Barbarossaplatz in Köln endete am Rosenmontag gegen 16 Uhr plötzlich: Da wurde eine 20 Jahre alte Dortmunderin von einer Stadtbahn überfahren, als sie die Gleise überqueren wollte. Die junge Frau geriet unter die Bahn, als diese von der Haltestelle abfuhr, und wurde laut Polizei einige Meter mitgeschleift. Sie starb später an ihren Verletzungen.

Auch zwei Tage nach dem Unglück hält sich die Polizei Köln bei der Unfallursache bedeckt. Der Unfall sei schwer zu rekonstruieren, sagte ein Sprecher am Mittwoch auf Anfrage.

Zu Medienberichten, dass die Frau zwischen zwei angekoppelte Wagen klettern wollte und beim Anfahren der Bahn unter den hinteren Wagen geraten sei, wollte sich der Sprecher nicht äußern. Er bestätigte lediglich, dass die Dortmunderin „nur von dem hinteren Bahnwaggon erfasst wurde“.

Am Mittwoch begann die Kölner Polizei, Augenzeugen des Vorfalls zu befragen. Und sie sucht weiterhin Menschen, die das Unglück gesehen haben. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Köln zu melden, entweder per Tel. (0221) 22 90 oder per Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de.

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