Trauer um „Fried-olin“ - Plakate stehen jetzt am Ort der Brandstiftung

hzBrandstiftung in Dortmund

Eines der bunten Plakate steht genau auf der Stelle, wo Fried-olin verbrannte. Der verkohlte Rasen zeigt noch deutlich, wo die über drei Meter hohe Strohpuppe ihren Platz hatte.

Schüren

, 19.09.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nein, die Jugendlichen aus der Evangelischen Gemeinde wollen sich nicht kleinkriegen lassen. Zwar saß der Schock tief, als Brandstifter die große Strohpuppe in der Nacht zum 7. September einfach abfackelten, aber ein Zeichen für den Frieden zu setzen war auch nach der traurigen Nacht wichtig.

„Wir haben zuerst darüber nachgedacht, ob wir eine zweite Strohpuppe vor der Kirche an der Gevelsbergstraße aufstellen sollen“, sagt Pfarrer Thomas Sommer. Diese Idee habe man aber wieder verworfen.

Angst vor einem zweiten Brandanschlag

Zu groß sei die Gefahr gewesen, dass Unbekannte dann ein zweites Mal Feuer legten. Denn es sei reines Glück gewesen, dass am Ende nur die Puppe verbrannt sei.

Fried-olin, so hatten die Evangelischen Jugendlichen ihr Friedenssymbol genannt , stand nämlich nur wenige Meter entfernt von der Kirche. Nicht auszudenken, wenn die brennenden Strohballen in Richtung des Gotteshauses geflogen wären.

Die Feuerwehr war in der Brandnacht zum Glück schnell zur Stelle und konnte Schlimmeres verhindern.

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Also hat man sich für weitere bunte Plakate entschieden, die an den verbrannten Fried-olin erinnern. So ist auf den Plakaten zu lesen: „Hier stand Fried-olin“, „Ein Zeichen des Friedens“

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