Krebskranke Lejla (10): Operation, Chemotherapien und jetzt banges Warten

Hilfsaktion

Schon zum zweiten Mal kämpft die zehnjährige Lejla gegen den Krebs. Als Baby verlor sie bereits ein Auge. Die zweite Operation liegt hinter ihr, doch gute Nachrichten lassen auf sich warten.

Kirchlinde

, 11.03.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Tumor in der Augenhöhle wurde bereits operativ entfernt: In den nächsten Tagen stehen für die krebskranke Lejla weitere Untersuchungen an.

Der Tumor in der Augenhöhle wurde bereits operativ entfernt: In den nächsten Tagen stehen für die krebskranke Lejla weitere Untersuchungen an. Danach kann die Familie hoffentlich aufatmen. © privat

Hartmut Anders-Hoepgen hätte gerne bessere Nachrichten aus der Klinik mitgebracht. Seit mehr als zehn Jahren unterstützt der Kirchlinder Pfarrer die krebskranke Lelja und ihre Familie.

Bereits im Babyalter verlor das Mädchen aus Bosnien aufgrund eines bösartigen Tumors sein linkes Auge. 2019 mussten die Ärzte die Familie erneut mit einer Krebsdiagnose konfrontieren. Ein Sarkom in der linken Augenhöhle erforderte sofortiges Handeln.

Mittlerweile ist Lejla operiert worden und einige Chemotherapien liegen hinter ihr. Auf eine erlösende Nachricht muss die Familie noch warten: „Die MRT-Ergebnisse waren zwar unauffällig, aber die Werte des Gehirnwassers leider nicht“, berichtet Hartmut Anders-Hoepgen.

Lejla 2019: Ihr dickes Haar hat sie vor der ersten Chemotherapie gespendet.

Lejla 2019: Ihr dickes Haar hat sie vor der ersten Chemotherapie gespendet. © Beate Dönnewald (A)

Krebskranke Lejla: Weitere Untersuchungen sind nötig

Deshalb seien weitere Untersuchungen geplant: „Ein MRT und weitere Tests des Gehirnwassers“, so der Pfarrer. Die Ergebnisse sollen bis zum 23. März vorliegen.

Lejlas Eltern seien natürlich in Sorge, die Kleine würden sie damit aber nicht belasten. „Lejla ist tough, es ist erstaunlich, wie tapfer sie mit ihrer Krankheit umgeht.“ Mittlerweile habe sie auch eine neue Augen-Prothese, die sie kurz nach der OP einsetzen durfte.

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Alle Prothesen hat bislang die Miriam-Gemeinde mit Hilfe von Spenden bezahlt. Beim letzten Aufruf für die teure Klinik-Behandlung kamen rund 16.500 Euro zusammen.

So können Sie Lejla helfen

  • Hartmut Anders-Hoepgen freut sich auch weiterhin über Spenden für Lejla.
  • Wer das schwerkranke Mädchen und seine Eltern unterstützen möchte, kann auch weiterhin eine Geldspende auf das zweckgebundene Konto der Miriam-Kirchengemeinde überweisen.
  • Die Kontoverbindung lautet: Sparkasse Dortmund, IBAN: DE33 4405 0199 0001 0611 00, Kontoinhaber: Kreiskirchenkasse Dortmund. Stichwort: Miriam Kirchengemeinde - „Lejla“.
  • Wer schon gespendet hat und eine Spendenquittung benötigt, kann sich unter Tel. 0231/67 07 47 im Pfarrbüro melden.
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