Unfallflucht: Mann stürzte von Autobahnbrücke

DORTMUND Als er versuchte, nach einem Unfall auf der A45 zu Fuß zu fliehen, stürzte Sonntagabend ein 38-jähriger Mann zehn Meter tief von der Talbrücke Am Schorveskopf. Dabei wurde der Mann aus Hagen schwer verletzt.

von Von Susanne Riese und Reinhard Schmitz

, 12.11.2007 / Lesedauer: 2 min

Gegen 18.56 Uhr war es zwischen dem Westhofener Kreuz und Dortmund-Süd zu dem Unglück gekommen. Nach Auskunft der Polizei waren bei einem Auffahrunfall zwei PKW ins Schleudern geraten. Dabei lösten sich Teile, in die ein dritter Pkw hineinfuhr. Unfallverursacher war  der - nach Auskunft der Polizei vermutlich betrunkene - 38-jährige Mann aus Hagen. Er versuchte nach dem Unfall mehrfach, seinen Wagen wieder zu starten und zu fliehen. Als ihm dies nicht gelang, kletterte er über ein Geländer, um zu Fuß zu flüchten. Dabei übersah er in der Dunkelheit, dass er sich auf einer Talbrücke befand und stürzte hinunter.

Die Dortmunder Feuerwehr barg den Schwerverletzten im Tal und brachte ihn in die Unfallklinik. Auch die Feuerwehr Schwerte, deren Einsatzgebiet vereinbarungsgemäß bis zum Kreuz Dortmund-Süd reicht, war mit einem Großaufgebot an Rettungskräften ausgerückt. Für die Dauer der Bergungsarbeiten war die Sauerlandlinie für mehr als 90 Minuten gesperrt, so dass sich ein drei Kilometer langer Stau bildete. Wie sich später herausstellte, war der Wagen des Hageners gestohlen.

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