Unwetter lässt Autos auf Dortmunds Straßen im Starkregen versinken

hzGewitter

Der Wetterdienst hat zuletzt mehrmals gewarnt - am Freitagabend war das angekündigte Unwetter dann auch in einem größeren Bereich der Stadt zu spüren. Eine Bilanz der Folgen.

Dortmund

, 14.08.2020, 22:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Vor „schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel“ hat der Deutsche Wetterdienst am Freitagabend (14.8.) in Dortmund gewarnt. Und als die offizielle Warn-App Nina die Meldung kurz vor 20.30 Uhr verschickte, waren Blitze und Donner in der Innenstadt auch schon zu vernehmen.

Das Team der „Juicy Beats Park Sessions“ hatte da bereits reagiert. Im Westfalenpark hätte die Hip-Hop-Gruppe Too Strong auftreten sollen - das wurde aber kurzfristig abgesagt. „Der Nachholtermin ist Freitag, der 11. September“, teilen die Veranstalter mit: „Alle Tickets behalten ihre Gültigkeit.“ Die Zuschauer mussten die Heimreise antreten.

Überschwemmungen sorgen für gesperrte Straßen

Dabei dürften einige von ihnen ziemlich nass geworden sein. „Aufgrund der starken Regenfälle kommt es in manchen Bereichen Dortmunds zu Überschwemmungen“, sagte Polizeisprecher Gunnar Wortmann am Abend.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Unwetter lässt Autos auf Dortmunds Straßen im Starkregen versinken

Beim Unwetter am Freitag hatte die Feuerwehr in Dortmund vor allem mit Wasserschäden zu kämpfen. Besonders stark betroffen waren die Straßen Mailoh, Emscher Allee und Huckarder Allee in Huckarde.
15.08.2020
/
Beim Unwetter am Freitagabend hatte die Feuerwehr in Dortmund vor allem mit Wasserschäden zu tun.© Schaper
Beim Unwetter am Freitagabend hatte die Feuerwehr in Dortmund vor allem mit Wasserschäden zu tun.© Schaper
Beim Unwetter am Freitagabend hatte die Feuerwehr in Dortmund vor allem mit Wasserschäden zu tun.© Schaper
Beim Unwetter am Freitagabend hatte die Feuerwehr in Dortmund vor allem mit Wasserschäden zu tun.© Schaper
Beim Unwetter am Freitagabend hatte die Feuerwehr in Dortmund vor allem mit Wasserschäden zu tun.© Schaper
Beim Unwetter am Freitagabend hatte die Feuerwehr in Dortmund vor allem mit Wasserschäden zu tun.© Schaper
Beim Unwetter am Freitagabend hatte die Feuerwehr in Dortmund vor allem mit Wasserschäden zu tun.© Schaper
Beim Unwetter am Freitagabend hatte die Feuerwehr in Dortmund vor allem mit Wasserschäden zu tun.© Schaper
Beim Unwetter am Freitagabend hatte die Feuerwehr in Dortmund vor allem mit Wasserschäden zu tun.© Schaper
Beim Unwetter am Freitagabend hatte die Feuerwehr in Dortmund vor allem mit Wasserschäden zu tun.© Schaper
Beim Unwetter am Freitagabend hatte die Feuerwehr in Dortmund vor allem mit Wasserschäden zu tun.© Schaper
Beim Unwetter am Freitagabend hatte die Feuerwehr in Dortmund vor allem mit Wasserschäden zu tun.© Schaper
Beim Unwetter am Freitagabend hatte die Feuerwehr in Dortmund vor allem mit Wasserschäden zu tun.© Schaper
Besonders stark vom Unwetter betroffen war der Bereich im Mailoh.© Helmut Kaczmarek
Besonders stark vom Unwetter betroffen war der Bereich im Mailoh.© Helmut Kaczmarek
Besonders stark vom Unwetter betroffen war der Bereich im Mailoh.© Helmut Kaczmarek
Besonders stark vom Unwetter betroffen war der Bereich im Mailoh.© Helmut Kaczmarek
Besonders stark vom Unwetter betroffen war der Bereich im Mailoh.© Helmut Kaczmarek
Besonders stark vom Unwetter betroffen war der Bereich im Mailoh.© Helmut Kaczmarek
Besonders stark vom Unwetter betroffen war der Bereich im Mailoh.© Helmut Kaczmarek

Mehrere Straßen wurden gesperrt, die Einsatzstellen lagen weit in der Stadt verteilt. Auch die umliegenden Autobahnen seien „in einigen Bereichen“ betroffen. Am stärksten getroffen sei laut Wortmann wohl die Emscherallee in Huckarde. Dort seien Autos regelrecht im Starkregen versunken gewesen.

Das bestätigt auch Ralf Schröer von der Dortmunder Feuerwehr. Im Bereich Mailoh habe es viele Einsätze gegeben. Keller seien vollgelaufen, Gullydeckel wurden hochgedrückt. „Der Boden kann das viele Wasser nach der Trockenheit nicht aufnehmen“, erklärt Schröer. Weil viele Bäume schon einiges Laub verloren haben, seien Abflüsse vielerorts verstopft.

Jetzt lesen

Die Feuerwehr habe zunächst Einsätze im Südosten Dortmunds fahren müssen, dann sei das Gewitter offenbar in Richtung Huckarde gezogen. Andere Sturmschäden wie umgeknickte Bäume oder herabstürzende Äste seien aber nicht nennenswert aufgekommen: „Unser Hauptproblem ist das Wasser“, so Schröer.

70 Einsäte wegen des Unwetters

Eine finale Bilanz konnte Schröer dann am Samstagmorgen ziehen: Insgesamt habe es 70 Einsätze wegen des Unwetters gegeben – 64 davon aufgrund von Wasserschäden wie vollgelaufenen Kellern, die restlichen sechs Einsätze standen in Zusammenhang mit umgeknickten Bäumen beziehungsweise Ästen, so Schröer.

Den längsten Einsatz habe es, wie sich schon am Freitagabend andeutete, in Huckarde gegeben. Rund drei Stunden seien dort die Einsatzkräfte wegen starker Überschwemmungen auf der Straße Mailoh, der Huckarder Allee und der Emscher Allee im Einsatz gewesen. Dort seien teils sogar Autos vollgelaufen.

Dort sei unter anderem die Straße leergepumpt worden, die Stadtentwässerung habe die Kanaleinläufe gereinigt und abschließend habe die EDG die Straße mit einer Kehrmaschine gesäubert, so Schröer.

Lesen Sie jetzt