Urgestein mit vielen Talenten

Hörde Ein echtes Hörder Urgestein feierte am Sonntag Geburtstag: Willi Garth (Foto) vollendete sein 70. Lebensjahr.

04.02.2008, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Urgestein mit vielen Talenten

Der im Dortmunder Süden als Heimatforscher bekannte Garth wurde am 3. Februar 1938 in der damaligen Werkssiedlung "Neuer Clarenberg" geboren. Über mehrere Generationen war Hörde die Heimat der Familie Garth und ihrer vielen Familienzweige.

Auch Willi Garths Berufsleben begann in Hörde. Vom Phoenix-Werk wechselte er später in weitere Werksteile. Bis zu seinem Ausscheiden in den Vorruhestand 1992 war er in der Revisions-Abteilung tätig.

Neben seiner Foto-Leidenschaft malte und zeichnete der Hörder schon in jungen Jahren mit großem Eifer. Beim Kunstmaler Otto Bahrenburg belegte er jahrelang Kurse. Davon zeugen zahlreiche Zeichnungen und Aquarelle, die auch in Ausstellungen zu sehen waren.

Reiseberichte, Geschichten und Gedichte füllen so manche seiner Kladden. Unzählige Zeitungsartikel, Buch-Beiträge und gar eigene Bücher folgten. Wie etwa die "Impressionen aus Hörde", die 1999 aufgelegt wurden.

Trotz zahlreicher Ehrenämter hängt Garths ganzes Herz am Hörder Heimatverein, in dem er nicht nur der "Motor" für die Einrichtung des Hörder Museums war.

Im letzten Jahr wurde Willi Garth zum 1. Vorsitzenden des Hörder Heimatvereins gewählt. Zuvor hatte er seit 1998 als 2. Vorsitzender fungiert.

2006 verlieh ihm der Verein für seine "Hörder Verdienste" den Konrad-Ring. Das schönste Geburtstagsgeschenk im Vorfeld seines Ehrentages war wohl die nach zähen Verhandlungen erreichte Rettung der archäologischen Ausgrabungen an der Hörder Burg.

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