Vapiano im Insolvenzverfahren - so geht es im Restaurant Dortmund weiter

hzRestaurantkette

Die insolvente Restaurantkette hat in einem ersten Schritt 30 Restaurants verkauft. Wie es mit der Zukunft des Vapiano-Restaurants in Dortmund aussieht, verrät die Geschäftsführerin.

Dortmund

, 05.06.2020, 11:15 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dortmunder Vapiano-Fans können aufatmen: Trotz des eröffneten Insolvenzverfahrens bleibt das Dortmunder Restaurant an der Silberstraße geöffnet. Das teilte Restaurantleiterin Sabine Koegel auf Nachfrage der Redaktion mit.

Das Insolvenzverfahren der Firma Vapiano SE war zum 1. Juni eröffnet worden, nachdem die Firma im Frühjahr ihre Zahlungsunfähigkeit erklärt hatte. Einen Tag später wurde bekannt, dass 30 Restaurants verkauft werden.

Das Vapiano in Dortmund gehört jedoch nicht dazu. Es wird nämlich nicht von der Vapiano SE, sondern von Franchisenehmerin Koegel betrieben. Damit war das Restaurant von Anfang an nicht von Zahlungsunfähigkeit und Insolvenz betroffen.

Neues Bestellsystem für Gruppen geplant

„Für unsere Gäste wird sich nichts ändern“, bekräftigt Koegel. Zumindest nicht durch die Insolvenz. „Wir hoffen natürlich, dass wir uns weiter entwickeln können, wie auch vorher schon.“ Unter anderem arbeite man gerade an einem zentralen Konzept, um das zentrale Bestellen zu ermöglichen, sodass Gästegruppen auch gleichzeitig essen können.

Jetzt lesen

Koegel freut sich über den Verkauf der Restaurants an Mario Bauer, ein ehemaliges Vorstandsmitglied von Vapiano. „Bei ihm ist Vapiano in besten Händen“, sagt sie. Sie sei guter Hoffnung, dass es nun wieder bergauf gehe, nachdem sie, wie sie sagt „fast zwei Monate nicht schlafen konnte.“

Lesen Sie jetzt