Neue Sitzbank schürt Hoffnung auf einen beleuchteten Weg

hzKita- und Schulweg

Bereits seit neun Jahren ist die Beleuchtung und Befestigung eines Verbindungsweges zwischen zwei Siedlungsteilen im Gespräch. Nun macht eine neue Sitzbank den Befürwortern Hoffnung.

Jungferntal-Rahm

, 26.08.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bislang war der Weg nur eine Schneise auf einer Freifläche, wurde regelmäßig frei geschnitten und mehr oder weniger in Stand gehalten. Er wird seit Langem als Verbindungsweg zwischen zwei Siedlungsteilen am Rahmer Wald genutzt.

Doch während die Anwohner der Neubausiedlung auf Seiten der Boschstraße sich eine Beleuchtung des Weges Wünschen, gibt es am anderen Ende des Weges in der Straße „Zum Kniepacker“ überwiegend Gegenstimmen.

Die einen sprechen von einem „Kita- und Schulweg“, der dringend beleuchtet und befestigt werden muss, die anderen sehen den Weg als „gewachsenen Trampelpfad“, der unattraktiv bleiben muss, um Mofa-Fahrer abzuhalten, die ihn als Abkürzung nutzen könnten.

Sitzbank wurde Mitte August aufgestellt

Auch die Stadt Dortmund lehnte eine Beleuchtung des Weges ab, da dieser zunächst befestigt und gewidmet werden müsste. Dennoch steht nun seit Mitte August eine Sitzbank an dem schmalen Weg.

„Wir Anwohner freuen uns darüber“, sagt Julian Mika als Sprecher der Anwohner des Neubaugebietes. „Prüft die Verwaltung doch noch den Wunsch nach unserer Beleuchtung?“

Die Anwohner hofften wegen der Bank und angesichts der nahenden dunklen Jahreszeit auf gute Neuigkeiten. „Der Weg wird nicht weiter befestigt“, sagt jedoch Stadt-Pressesprecher Maximilian Löchter auf Anfrage der Redaktion. „Eine Beleuchtung ist dort nicht vorgesehen.“

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