Verdi kündigt Streiks im Öffentlichen Dienst für Dortmund an

hzTarifverhandlungen

Die Gewerkschaft Verdi ruft für diese Woche zu Streiks in mehreren Städten des östlichen Ruhrgebiets auf. Dortmund ist aktuell noch nicht betroffen - das soll sich aber sehr bald ändern.

Dortmund

, 21.09.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst stocken. „Sinnlos verplemperte Zeit“ nennt die Gewerkschaft Verdi die jüngste Verhandlungsrunde. Verdi fordert 4,8 Prozent mehr Lohn. Die Beschäftigten sollen mindestens 150 Euro mehr pro Monat erhalten. Die Arbeitgeber haben jedoch bisher kein Angebot vorgelegt.

Nun sind Warnstreiks angekündigt - am Dienstag (22.9.) unter anderem in Unna. In mehreren Städten sind die Beschäftigten von städtischen Krankenhäusern, der Stadtverwaltung und von städtischen Kindertagesstätten aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen. Bundesweit sind 2,3 Millionen Tarifbeschäftigte von Bund und Kommunen betroffen.

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Noch in dieser Woche folgen weitere Städte rund um Dortmund: In Kamen und Bergkamen sowie Schwerte und Castrop-Rauxel wird gestreikt. Für Dortmund selbst gibt es noch keinen konkreten Aufruf, unsere Redaktion hat aber erfahren, dass sich das in den kommenden Tagen ändern soll.

Verdi will rechtzeitig nähere Informationen mitteilen

In der kommenden Woche, die am 28. September beginnt, soll es auch in Dortmund Warnstreiks geben, berichtet Gudrun Janßen, stellvertretende Bezirksgeschäftsführerin von Verdi. Die Protestaktion soll so umfangreich wie möglich ausfallen, bislang könne sie aber noch nichts Konkretes sagen. Nur so viel: „Wir werden rechtzeitig eine Mitteilung dazu veröffentlichen.“

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