Verleger entdeckt Scharnhorst

Bruni Brauns Gemälde schmückt Sonderheft

19.05.2007 / Lesedauer: 2 min

Scharnhorst Bruni Brauns Scharnhorst-Triptychon hängt nicht nur im Trauzimmer der Bezirksverwaltungsstelle. Es schmückt auch das neue Sonderheft «Geschichte der Befreiungskriege» des Potsdamer Historikers und Verlegers Dr. Frank Bauer. Die Künstlerin hatte das Gemälde 2005, zum 250. Geburtstag des Generals Gerhard von Scharnhorst, geschaffen. Bei seinen Recherchen für das Sonderheft stieß Bauer nun auf eine Abbildung des Triptychons. «Dieses Werk hat mich stark beeindruckt», schrieb er der Malerin. Denn es beschränke sich nicht auf die rein äußerliche Darstellung der historischen Persönlichkeit. Sehr gelungen setze es den gesamten Lebensweg Scharnhorsts bildnerisch um. «Leider fehlen solche Werke gerade im Zusammenhang mit unserer Geschichte», so Bauer weiter. Verbunden mit ausführlichem Text, auch über den Werdegang des Stadtbezirks an sich, erscheint das Kunstwerk also im Rahmen der Edition König und Vaterland. Der Öffentlichkeit wurde das Sonderheft beim alljährlich in Großgörschen stattfindenden Gedenkbiwak präsentiert. Darsteller erinnern bei dieser Veranstaltung an die napoleonische Zeit und treffen sich zur Gefechtnachstellung. Die Besucher finden sich auf einem traditionellen Schlachtfeld ein, versammeln sich zur Ehrung des Generals von Scharnhorst am 1913 errichteten Denkmal. 700 uniformierte Teilnehmer und Tausende von Zuschauern besuchen jedes Jahr dieses Großereignis. Bruni Brauns Triptychon hat zu diesem Anlass sogar einen besonderen Platz im Sonderheft bekommen: Es befindet sich auf einer ausklappbaren Seite und ist somit in voller Pracht zu bewundern. www.brunibraun.de

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