Vertrag eröffnet Perspektiven

Hörde / Gartenstadt Es ist ein wohl einmaliges Pilotprojekt, welches die Caritas Dortmund und die Gesamtschule Gartenstadt gestern im Caritas-Wohnhaus St. Raphael mit einem Vertrag besiegelten.

16.01.2008, 17:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein Kooperations-Vertrag, der Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben wird, die verschiedenen Berufsbilder in den Caritas-Einrichtungen kennen zu lernen - in Form von Betriebs-Praktika, die in der Gesamtschule in der 9. und 10. Jahrgangsstufe (drei bzw. zwei Wochen lang) zur Schulausbildung gehören.

"Einer der Gründe für die Kooperation ist sicherlich, dass sich durch die Zusammenarbeit von Betrieben und Schule ein besserer Einblick in die Tätigkeiten der Schüler ergibt", sagt Michael Kuhlmann (Mitglied der Schulleitung der Gesamtschule). Inhalte und Anforderungen der jeweiligen Berufe ließen sich so wesentlich besser vermitteln. Der Vorteil für die Schüler liegt auf der Hand.

Durch die Kooperation bietet sich die Möglichkeit, in einem der Caritas-Häuser in ein Berufsleben hineinzuschnuppern, das sich um die Pflege und die Zusammenarbeit mit behinderten Menschen dreht. In Berufen, "die sonst noch gar nicht in den Köpfen der Schüler vorkamen", berichtet Kuhlmann.

Heil-Erzieher, Altenpfleger oder Sozialarbeiter, um nur einige zu nennen. Zudem soll das enge Zusammenarbeiten mit Menschen mit Behinderungen Ängste nehmen und helfen, Vorurteile abzubauen. Auch Almuth Finke-Stelck, Leiterin des St. Raphael-Hauses, freut sich auf die enge Zusammenarbeit mit der Gesamtschule, die in Absprache mit den Bewohnern des Caritas-Hauses getroffen wurde. "Die Schüler machen sich ein Bild von dem Beruf und wir würden sie, bei Interesse, auch in der späteren Ausbildung unterstützen." - Im Idealfall bis zu einem festen Arbeitsplatz. jöb

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