Verwahrloste Meerschweinchen in Lütgendortmund vor dem Verdursten gerettet

Tierquälerei

In verkommenen Käfigen, so die Tierschützer von Arche 90, müssen rund 60 Tiere auf einem Grabeland in Lütgendortmund ihr Dasein fristen. 13 verwahrlosten Meerschweinchen drohte der Tod.

Lütgendortmund

, 07.07.2019 / Lesedauer: 2 min
Verwahrloste Meerschweinchen in Lütgendortmund vor dem Verdursten gerettet

Nach Wasser dürstend fanden die Tierschützer von Arche 90 dieses und 12 weitere Meerschweinchen auf einem Grabeland in Lütgendortmund vor. © Arche 90

Wie die Tierschutzorganisation Arche 90 am Wochenende mitteilte, wurden 13 Meerschweinchen und ein Kaninchen aus ungepflegten Käfigen und einer für die Tiere lebensbedrohlichen Situation gerettet. Anwohner eines Grabelandes in Lütgendortmund hatten „einen merkwürdigen Geruch“ festgestellt und die Dortmunder Tierschützer informiert.

Zucht für den Verkauf bei Ebay

Diese fanden vor Ort an einer ziemlich versteckten Laube rund 60 Tiere vor, die in verkommenen Käfigen ihr Dasein fristen. Neben den Tauben, Hühnern, Enten und Kanarienvögeln war die Situation vor allem für die Meerschweinchen, die dort für den Verkauf bei Ebay gezüchtet werden, sehr schwer.

„Die aus Polen stammenden Tiere bräuchten kein Wasser, erklärten uns die Besitzer. Erst nachdem wir massiv darauf drängten, bekamen die Meerschweinchen etwas Flüssigkeit“, sagt Gabi Bayer von Arche 90 und ergänzt: „Die Zustände waren so schlimm, dass wir 13 Meerschweinchen und ein Kaninchen, das ein völlig vereitertes Auge hatte, in die Tierklinik bringen mussten.“

Die Tierretter informierten das Veterinäramt über die Zustände in Lütgendortmund. „Wir hoffen, dass nun schnell eingegriffen wird“, so Gabi Bayer.

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