Verwaiste Baustelle – darum geht es auf der Schulte-Heuthaus-Straße nur schleppend voran

hzVerkehr in Marten

Seit Ende Juni wird die Fahrbahn der Schulte-Heuthaus-Straße in Marten saniert. Fünf Tage am Stück passierte nichts. Das nervte einige Anwohner. Die Bau-Pause hatte gleich mehrere Gründe.

Marten

, 01.08.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eine Baustelle vor der eigenen Haustür ist oft nervig. Der Lärm, der Geruch, nicht erreichbare Garagen und Stellplätze - die Anwohner müssen einiges aushalten. Um so genervter waren Martener Bürger, als die Baustelle an der Schulte-Heuthaus-Straße, zwischen Sadelhof und Martener Straße, gleich mehrere Tage am Stück ruhte.

Die Erklärung für die Bau-Pause lieferte auf Nachfrage dieser Redaktion Stadtsprecher Christian Schön: „Aufgrund der bis zu 40 Grad heißen Witterung konnte der Asphalteinbau nicht wie vorgesehen in der 30. Kalenderwoche (22. bis 26. 7., Anm. der Red.) im ersten Bauabschnitt erfolgen.“

Am Freitag (2. 8.) soll der neue Asphalt auskühlen

Die vorübergehende Unterbrechung der Bauarbeiten habe aber nicht nur bautechnische Gründe gehabt. „Es ging auch um den Schutz der Arbeiter, die bei derartigen Temperaturen nicht in vollem Umfang auch noch mit Heißmaterial arbeiten können“, so Schön.

Seit Mittwoch (31. 7.) werden die Asphaltarbeiten nachgeholt. Am Freitag (2. 8.) soll der neue Asphalt auskühlen, sodass erneut keine Bautätigkeit zu beobachten sein wird, berichtet Christian Schön.

Am Montag (5. 8.) folgen die Markierungsarbeiten, danach schließe sich der zweite Bauabschnitt mit einer Dauer von rund sechs Wochen an, so Schön. „Bis jetzt sind insgesamt zwei Wochen Bauverzögerung eingetreten, die aber nicht nur mit der hochsommerlichen Witterung zu tun haben, sondern auch mit den vorgefundenen schlechten Bodenverhältnissen“, so Schön.

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