Viel Hilfe nach Zerstörung

10.01.2008, 16:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im Nordosten Eine Welle der Hilfsbereitschaft hat der Vandalismus an der Eichwald-Grundschule in Husen ausgelöst (wir berichteten). Die SPD und der Dortmunder Tierschutzverein wollen aktiv werden.

"Es tut mir für die Schüler, Lehrer und alle, die den Garten mit viel Herzblut aufgebaut haben, sehr leid", sagt SPD-Ratsvertreterin Gerti Zupfer. Das Engagement dürfe aber unter dem entstandenen Schaden nicht leiden. Unbürokratisch will sie zusammen mit der SPD-Fraktion helfen. Bereits nächste Woche werde es einen Termin mit der Grünpflegeunterhaltung des Tiefbauamtes geben.

Einer Videoüberwachung für die Schule erteilt Zupfer jedoch eine Absage: "Ich halte nichts davon, Schulen zu Sicherheitshochburgen umzubauen oder zu verbarrikadieren. Videoüberwachung löst die Probleme mit schwierigen Menschen nicht, sondern erzeugt nur Verdrängungseffekte."

Der ständige Ruf des CDU-Ortsunionsvorsitzenden Uwe Waßmann nach Videoüberwachung sei längst überholt und helfe in der Realität niemandem, meint Zupfer. Der Weg der Bezirksvertretung, die Jugendarbeit in Husen-Kurl zu stärken, sei hervorragend geeignet, die Ursachen solcher Vandalismusschäden zu bekämpfen, ist sie überzeugt.

Damit weist Gerti Zupfer sowohl auf die zusätzlichen Mittel der Bezirksvertretung Scharnhorst in Höhe von 5 000 zur Stärkung der Jugendarbeit, als auch auf die Planungen des Runden Tisches zur Errichtung eines Jugendtreffs im Umfeld der Hauptschule Husen hin.

Erika Scheffer, Vorsitzende des Dortmunder Tierschutzvereins, teilte mit, dass ihre Organisation sowohl finanziell als auch aktiv helfen werde. "Wir haben Biotoperfahrene Jugendgruppenleiter und einen Finanztopf für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen." Erika Scheffer kann sich gut vorstellen, dass ihre Vereinsmitglieder Naturbänke aufstellen.

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