Creativa: Hat sich Dortmunds erste große Messe der Corona-Zeit gelohnt?

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Die Creativa ist zu Ende. Dortmunds erste Publikumsmesse während der Corona-Pandemie fand für Aussteller und Besucher gleichermaßen unter besonderen Bedingungen statt. Hat sie sich gelohnt?

Dortmund

, 21.09.2020, 04:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Begleitet von einem umfangreichen Infektionsschutzkonzept ist die fünftägige Kreativmesse Creativa am Sonntag (20.9.) zu Ende gegangen. In einem außergewöhnlichen Messejahr war die Creativa, die mit der Nachhaltigkeitsmesse Fair Friends zusammengelegt worden war, Dortmunds erste große Publikumsmesse in Corona-Zeiten.

„Die maximal mögliche Zahl von täglich 12.000 Besuchern haben wir zwar an keinem Tag erreicht, dennoch kamen insgesamt 20.000 Besucher“, sagt Westfalenhallen-Sprecher Robin Uhlenbruch.

Creativa-Messe: „Es überwiegt das positive Signal“

Wenngleich diese Besucherresonanz etwas enttäuschend gewesen sein dürfte und sowieso die 90.000 Besucher des vergangenen Jahres nicht erreichbar waren, erklärt Robin Uhlenbruch: „Es überwiegt das positive Signal, dass die Messe stattfinden konnte. Ein Messestandort wie Dortmund braucht Messen.“

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Zudem seien die Besucher, die trotz unverzichtbarer Online-Anmeldung gekommen seien, zufrieden gewesen. Die Fläche für die 370 Aussteller war von 40.000 auf 68.000 Quadratmeter vergrößert worden. So gab es breite Gänge. „Viele Besucher lobten ein entspanntes Messeerlebnis. 91,2 Prozent sprachen sich für einen erneuten Besuch aus“, so Uhlenbruch.

Dazu ist schon bald Gelegenheit. Im März 2021 soll turnusmäßig die nächste Creativa stattfinden.

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