Villa erreicht, Finale verspielt? Julia P. verärgert Heidi Klum mit einem Wort

hzGermany‘s Next Topmodel

Einmal wie ein Star fühlen: Germany‘s-Next-Topmodel-Kandidatin Julia P. hat sich diesen Traum erfüllt. Aber bald könnte Schluss sein: Ein Wort ist das absolute No-Go für ein Model.

von Paula Protzen

Dortmund

, 27.03.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nach neun Folgen und 16 Stunden Sendezeit Germany‘s Next Topmodel ist es so weit: Die Kandidatinnen ziehen in die Modelvilla ein! Für die Dortmunderin Julia P. geht damit ein Traum in Erfüllung: „Oh mein Gott, was ist das für eine krasse Villa. In sowas wohnen ja eigentlich nur Stars drin!“

Hollywood Hills forever: Einige Folgen später als erwartet dürfen die Mädchen in die Modelvilla einziehen. Entlohnt werden die 13 Kandidatinnen von der spektakulären Aussicht.

Hollywood Hills forever: Einige Folgen später als erwartet dürfen die Mädchen in die Modelvilla einziehen. Entlohnt werden die 13 Kandidatinnen von der spektakulären Aussicht. © ProSieben/Richard Hübner

Nicht nur sie ist hellauf begeistert. Im Grunde sind sich alle einig: „Jeder, der bei GNTM ist, möchte in diese Villa.“ Erstaunlicherweise wird von der Immobilie sogar häufiger gesprochen als dem Gewinn des Wettbewerbs.

Bloß schön aussehen und laufen war gestern

Man kann sagen was man will, die Kandidatinnen erhalten bei GNTM ein echtes Allround-Training. Wenn es mit dem Modeln nicht klappt (oder Kunden einen nur noch für das lustige Ananas-Kostüm buchen wollen), bleibt immer noch eine Karriere als Influencerin, Stuntfrau oder zumindest als wandelnder Bilderrahmen. Und, brandneu: Als Background-Tänzerin!

Tänzer Micky K. bringt den Models die Choreografie für ihren Tanz bei. Julia P. (erste Reihe, ganz rechts) hört aufmerksam zu.

Tänzer Micky K. bringt den Models die Choreografie für ihren Tanz bei. Julia P. (erste Reihe, ganz rechts) hört aufmerksam zu. © ProSieben/Richard Hübner

Dafür kriegen die Mädels nicht nur die Anleitung von einem Choreografen, sondern auch Zeit zum Üben. Das wirkt so, als hätte Heidi Klum endlich eingesehen, dass sie ihre „Rohdiamanten“, wie sie die Model-Anwärterinnen in einer vergangenen Folge nannte, auch tatsächlich schleifen muss. Vielleicht will Heidi sich aber lediglich nicht vor dem Superstar blamieren, mit dem die Mädchen später auf der Bühne stehen werden.

Farbtupfer in der Wüste

Doch bevor es dazu kommt, steht das Shooting auf dem Plan. Wieder geht es darum, mit Selbstbewusstsein und Ausdrucksstärke zu überzeugen. Dennoch kein Platz für Alphatiere, denn die Mädchen müssen zusammenarbeiten: In Dreier-Teams treten sie vor die Linse von Kristian Schuller. Der Fotograf ist eine bekannte Größe, letztes Jahr vollführte er das Shooting in den verschneiten Bergen bei GNTM.

Fotograf Kristian Schuller erklärt den Models, was er von ihnen erwartet. Der Dresscode in der Wüste ist eindeutig: weiß!

Fotograf Kristian Schuller erklärt den Models, was er von ihnen erwartet. Der Dresscode in der Wüste ist eindeutig: weiß! © ProSieben/Richard Hübner

Diesmal gibt es das absolute Kontrastprogramm: Wüste! Einzig den Dresscode hat Schuller beibehalten: Die Outfits sind schneeweiß. Das müssen sie auch, denn eine Überraschung wartet auf die Models: Wenn sie vor Schullers Linse springen, werden sie von hinten mit Farbpuder überschüttet!

Anastasya, Julia und Bianca (von links)

Anastasya, Julia und Bianca (von links) © ProSieben/Richard Hübner

Das Shooting läuft durchwachsen, aber Heidi ist besonders mit dem Show-Küken aus Dortmund unzufrieden: „Ich muss der Julia unbedingt abgewöhnen, dass die immer ‚Scheiße‘ sagt. Das gehört sich nicht für ein Topmodel!“ Für Julia gibt es also eine weitere Vorlesung aus dem Model-Knigge; und auf den Fotos können ihre Mitstreiterinnen mehr überzeugen als sie.

Kleckern statt klotzen: Julia ist nur noch Mittelfeld

Zeit für Julia, in ihrer Königsdisziplin wieder aufzuholen: der Performance auf dem Laufsteg! Betritt sie die Bühne, wirkt es ganz so, als ließe sie das verpeilte 17-jährige Mädchen zurück und verwandle sich augenblicklich in einen Star.

Die Models tanzen zu Ava Max Song „Torn“ – während die Sängerin direkt neben ihnen singt!

Die Models tanzen zu Ava Max Song „Torn“ – während die Sängerin direkt neben ihnen singt! © ProSieben/Richard Hübner

Mit ihrem Team vom Shooting tritt sie direkt neben der Sängerin Ava Max auf, die live ihren Song „Torn“ singt. Julia bleibt cool und liefert souverän ihre Performance ab. Und als ihr extravaganter Kopfschmuck ins Wanken kommt, baut sie die Korrektur einfach in die Choreo ein – so geschickt, dass weder Heidi noch der Gastjuror etwas davon mitbekommen.

Bei Julia (rechts) sitzt die Choreografie: Ihre Performance absolviert sie mit einem Lächeln.

Bei Julia (rechts) sitzt die Choreografie: Ihre Performance absolviert sie mit einem Lächeln. © ProSieben/Richard Hübner

Der Fotograf ist ein Fan des Trios: „Ein ICE sieht auch nicht gefährlicher aus als ihr, wenn er mit 300 km/h auf einen zugeschossen kommt!“ Das Lob geht jedoch vor allem an Bianca und Anastasya – Julia zählt mittlerweile zum Mittelfeld. Und das, obwohl Heidi zu Anfang ein richtiger Fan des „Kükens“ war. Diesen Platz muss sich die Dortmunderin wieder erkämpfen, wenn sie weiter in der Show bleiben will.

Große Veränderungen im Finale

Aufgrund der aktuellen Einschränkungen durch die Corona-Krise wird das Finale diesmal ohne Zuschauer stattfinden. Die letzte Folge am 14. Mai wird aus dem Studio gesendet, wie das Team der Sendung auf Instagram bekannt gab.

Folge 10 von „Germany‘s Next Topmodel 2020“ läuft am Donnerstag (2. April) ab 20.15 Uhr auf ProSieben.

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