Vollsperrung einer Aplerbecker Hauptverkehrsstraße kommt

hzStraßenbau

Baustellen sind im Süden Dortmunds mittlerweile an der Tagesordnung. Im Frühjahr müssen sich Autofahrer auf eine neue Vollsperrung einstellen.

von Rebekka Antonia Wölky

Aplerbeck

, 25.02.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

„Kanal- und Straßenbaumaßnahme Schüruferstraße“ heißt das Projekt, das seit Herbst 2019 im Süden Dortmunds erneut bei Anwohnern und Autofahrern gleichermaßen für Ärger sorgt. Seit dem 4. November sind Teile der Schüruferstraße gesperrt. Erst im Oktober vergangenen Jahres waren die Bauarbeiten zwischen Ringofenstraße und Nagelpötchen abgeschlossen worden, während derer die Schüruferstraße im Bauabschnitt vollgesperrt werden musste.

Abwasserkanäle auf 850 Metern

Zwischen dieser Baustelle und den momentan stattfindenden Kanalarbeiten zwischen Kneebuschstraße und Schürener Straße lag für Anwohner und Autofahrer nur eine kurze Zeit des Aufatmens. Zwar ist im Moment kein Teil der Schüruferstraße voll gesperrt, das wird sich aber im Frühjahr ändern.

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Insgesamt werden im Zuge der aktuellen Kanalbaumaßnahme die Abwasserkanäle unter der Fahrbahn an der Schüruferstraße auf einer Strecke von 850 Metern Länge erneuert, erklärt Manfred Koners von der Stadtentwässerung Dortmund. Außerdem bekomme die Straße eine neue Fahrbahndecke aus lärmoptimiertem Asphalt. Das kostet insgesamt voraussichtlich 1,9 Millionen Euro und soll bis September 2020 dauern.

Arbeiten noch im Zeitplan

Die Arbeiten befinden sich in Bauphase eins: Die neuen Abwasserkanäle im Straßenabschnitt zwischen Kneebuschstraße und Adelenstraße sind auf dem westlichen Fahrstreifen, in Fahrtrichtung Hörde und B236, schon verlegt.

Die Kanalarbeiten rund um Adelenstraße und Schüruferstraße finden auf 850 Metern statt.

Die Kanalarbeiten rund um Adelenstraße und Schüruferstraße finden auf 850 Metern statt. © Rebekka Wölky

„Wir liegen im Zeitplan, auch die Verkehrsregelung läuft nach Plan“, sagt Koners. Der westliche Fahrstreifen ist aktuell noch wegen Straßenbauarbeiten gesperrt. Da die Schüruferstraße damit einspurig ist, wird der Verkehr in beide Richtungen durch eine Ampelschaltung über den verbleibenden Fahrstreifen geführt. Das sorgt, besonders im Berufsverkehr, für lange Autoschlangen an den Ampeln zu beiden Seiten der Baustelle.

Vollsperrung ab Mai

Sobald der westliche Teil der Fahrbahn fertig ist, finden bis zum 8. Mai die gleichen Arbeiten auf der östlichen Seite statt, der Verkehr läuft dann nach demselben Prinzip über den neuen westlichen Fahrstreifen.

Doch wirklich nervenaufreibend wird die Situation für Autofahrer wohl erst danach, wenn die zweite Bauphase beginnt und die Schüruferstraße für den Durchgangsverkehr von Adelenstraße bis Schürener Straße komplett gesperrt wird – bis zum Bauende. Lediglich Anliegerverkehr soll weiterhin möglich sein.

Für Autofahrer ohne Anliegen wird eine Umleitung eingerichtet. „Die Umleitungsstrecken laufen großräumig über die B1 und die B236“, sagt Koners. Der Beginn der zweiten Phase ist für den 11. Mai angesetzt, der genaue Termin kann sich aber abhängig von der Wetterlage im April noch ändern. Denn für Teile der Arbeiten darf es nicht mehr zu kalt sein.

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