Wanderbäume ziehen durch Hörde – dafür werden Parkplätze gesperrt

Stadtbegrünung

Sechs Wanderbäume sollen demnächst durch die Straßen rund um den Hörder Neumarkt ziehen. Dafür werden Parkplätze gesperrt. Was steckt dahinter?

Hörde

, 29.07.2020, 12:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
In Straßen rund um den Hörder Neumarkt werden die Bäume probeweise aufgestellt.

In Straßen rund um den Hörder Neumarkt werden die Bäume probeweise aufgestellt. © Dieter Menne (Archiv)

Wanderbäume - das ist keine neue Art, sondern meint Bäume in Pflanzkübeln, die in regelmäßigen Abständen umziehen. In Hörde machen sich solche Bäume demnächst auf Wanderschaft. So will die Stadt verschiedene Standorte testen und die Wirkung der Straßenbäume rund um den Hörder Neumarkt verdeutlichen.

Durch sieben Straßen werden die Wanderbäume ziehen.

Durch sieben Straßen werden die Wanderbäume ziehen. © Stadt Dortmund

Schauplatz sind die Kleine Gildenstraße, Lugierstraße, Graudenzer Straße, Piepenstockstraße, Beukenbergstraße, Nervierstraße, Suebenstraße und der Entenpoth.

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Der Reihe nach werden die Bäume dort zwischen Anfang August und Mitte Oktober für jeweils rund zehn Tage aufgestellt. Die Kübel stehen stellvertretend für einen Baum, der im nächsten Jahr an Ort und Stelle gepflanzt werden könnte.

Hörder sollen mitbestimmen

Das Amt für Stadterneuerung will mit der Wanderbaum-Allee die Hörder an der Standort-Entscheidung beteiligen, denn aus finanziellen Gründen müssen Prioritäten festgelegt werden.

Die Stadtteilagentur informiert die Anwohner und holt ihre Meinungen ein. Dieses Meinungsbild soll der Bezirksvertretung Hörde bei der Entscheidung helfen.

Den Startschuss der Aktion bildet die Kleine Gildenstraße gemeinsam mit der Lugierstraße. Hier werden am 6. und 7. August die ersten Wanderbäume aufgestellt. Damit Platz für die Bäume ist, werden schon am 30. Juli zeitlich befristete Halteverbote an den ersten sechs Standorten eingerichtet.

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