Warteschlangen bei Bürgerdiensten: Gegenmaßnahmen überzeugen noch nicht alle in Eving

Bürgerdienste

Die Stadt hat den Warteschlangen bei den Bürgerdiensten den Kampf angesagt. Das freut auch Evinger Bezirksvertreter. Aber zufrieden sind einige damit nicht. Sie bleiben skeptisch.

Eving

, 27.06.2019 / Lesedauer: 2 min
Warteschlangen bei Bürgerdiensten: Gegenmaßnahmen überzeugen noch nicht alle in Eving

Das Archivfoto zeigt eine Warteschlange vor dem Stadhaus in der Innenstadt. So lang ist die Schlange in Eving nicht, aber auch hier stellen sich Menschen früh an, um noch an die Reihe zu kommen. © Schaper (A)

Warteschlangen bei den Bürgerdiensten, das ist nichts Neues. Die Vorlage, die die Bezirksvertreter in Eving am Mittwoch (21. Juni) zum Thema auf dem Tisch hatten, die trug das Datum 29. April 2019. Aktuell hat die Stadt massiv mit weiteren Maßnahmen nachgelegt, aber Anlass, sich nun entspannt zurückzulehnen, sieht zum Beispiel Bezirksbürgermeister Oliver Stens nicht. „Die Antwort stellt mich noch nicht zufrieden, es gibt aus meiner Sicht noch immer zu wenig Personal.“

Nach der eher dünnen Verwaltungsvorlage vom April hatte die SPD-Fraktion in der Evinger Bezirksvertretung Zusatzfragen formuliert: Zum Beispiel wollte man wissen, welche weiteren Maßnahmen geplant seien. Die hat die Stadt nun benannt. Und doch bleibt man skeptisch. Peter Wieseler (SPD) sagt: „Wir wollen einfach nicht mehr, dass die Leute hier um sechs Uhr in Reih und Glied stehen, um dann um sieben Uhr endlich hereingelassen zu werden, und dann doch keinen Termin mehr zu bekommen.“ Das habe mit moderner Verwaltung nichts zu tun.

Bei den Bürgerdiensten in Eving sind derzeit nicht alle Stellen besetzt. Bezirksbürgermeister Oliver Stens glaubt indes nicht, dass die Probleme verschwinden, wenn alle Stühle besetzt sind. „Schlangen gibt es ja auch da, wo die Verwaltungsstellen zu 100 Prozent besetzt sind“, so Stens. Man werde „am Ball bleiben“.

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