Warum der Ausbau der Pottgießerstraße für Anwohner teuer werden könnte

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Bereits im vierten Quartal 2019 könnte die endgültige Erschließung der Pottgießerstraße beginnen. Die Kosten dafür trägt jedoch nicht allein die Stadt.

Eving

, 07.09.2019, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Pottgießerstraße soll endgültig erschlossen werden – das zumindest ist der Beschlussvorschlag des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen. In ihrer kommenden Sitzung (11. September) werden die Bezirksvertreter darüber beraten, bevor im Ausschuss endgültig abgestimmt wird.

Bereits im vierten Quartal 2019 soll mit den Arbeiten begonnen werden. Auf 530 Metern soll die Verkehrsfläche ausgebaut und auch die Beleuchtung erneuert werden. Die Kosten liegen bei 1,6 Millionen Euro. Die Stadt trägt allerdings nur einen kleinen Teil davon.

90 Prozent Straßenbaubeiträge

90 Prozent entfallen auf die durch die Arbeit entschlossenen Grundstücke. Die Anwohner dürfen sich also auf Gesamtkosten von 1.440.000 Euro gefasst machen. Grund sind die Regelungen im Baugesetzbuch. Demnach wurden für die Pottgießerstraße bisher keine Erschließungsbeiträge gezahlt. Das soll nun nachgeholt werden.

Doch bevor die Anwohner hohe Summen zahlen, bekommen sie die Möglichkeit, sich mit den Maßnahmen vertraut zu machen. Zwei Wochen lang sind die Planunterlagen für den Ausbau im Stadtplanungs- und Bauordnungsamt einsehbar.

In diesem Zeitraum haben die Bürger die Möglichkeit, sich über die Erschließung und die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung zu informieren. Zudem können Anregungen zur Straßenplanung vorgetragen werden.

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