Wasserspiel am Phoenix-See liegt seit Jahren trocken

Phoenix-See

Wo beleuchtete Wasserfontänen in die Höhe schießen sollten, sind seit Jahren nur Metallplatten im Pflaster zu sehen. Besucher des Phoenix-Sees wundern sich. Doch es gibt Neuigkeiten.

Hörde

, 23.04.2020, 16:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
So schön sieht das Wasserspiel am Phoenix-See aus, wenn es funktioniert.

So schön sieht das Wasserspiel aus, wenn es funktioniert. © Archiv

36 tellergroße Metallplatten unterbrechen das Pflaster auf dem Rudolf-Platte-Weg am Phoenix-See. Diese quadratisch angeordneten Elemente geben Rätsel auf. Wofür liegen sie dort mitten auf dem Fußgängerweg?

Wer den Phoenix-See seit den Anfängen begleitet hat, erinnert sich vielleicht. Dort, wo heute die geheimnisvollen Edelstahlplatten liegen, gab es einst ein Wasserspiel.

Aus 35 Fontänen spritzte Wasser in die Höhe, an warmen Tagen sehr zur Freude von Passanten und spielenden Kindern. Zusätzlich konnten die Fontänen von unten angestrahlt werden.

Thomas Meinke wundert sich über das seit Jahren trockene Wasserspiel.

Thomas Meinke wundert sich über das seit Jahren trockene Wasserspiel. © Dieter Menne

Doch seit fast drei Jahren ruht der besondere Springbrunnen am See nun. Nur die nackten Abdeckplatten blieben. Bald soll das Fontänen-Ensemble aber wieder sprudeln, teilt Stadt-Sprecher Maximilian Löchter auf Nachfrage mit.

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Das Wasserspiel wurde vor zweieinhalb bis drei Jahren mit Beginn der Baumaßen am Rudolf-Platte-Weg abgeschaltet. „Es wurde im Zuge dieser Maßnahmen beschädigt“, erklärt Löchter. „Insbesondere wurde die Stromzufuhr beschädigt und damit unterbrochen – es konnte nach Abschluss nicht wieder in Betrieb genommen werden.“

Jetzt soll es kurzfristig repariert werden. Einen Termin dafür konnte die Stadt allerdings noch nicht nennen. Das Wasserspiel wurde im Auftrag der Phoenix-See-Entwicklungsgesellschaft gebaut.

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