Wegen Coronavirus: Emscher-Höfe werden vorerst geschlossen

Coronavirus

Zur Eindämmung des Coronavirus hat die Emschergenossenschaft ihre vier Höfe vorübergehend geschlossen. Betroffen ist auch der Hof Emschertal an der Stadtgrenze Castrop-Rauxel/Dortmund.

Mengede, Ickern

, 18.03.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Hof Emschertal muss auf unbestimmte Zeit schließen.

Der Hof Emschertal muss auf unbestimmte Zeit schließen. © (A) Andreas Fritsche

Die Emschergenossenschaft möchte ihren Beitrag zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus leisten. Wie viele andere Einrichtungen auch schließt sie ihre Einrichtungen. Betroffen sind ab sofort ihre vier Emscher-Höfe und damit beliebte Ausflugsziele.

Im Einzelnen sind das der Emscherquell-Hof in der Gemeinde Holzwickede, wo die Emscher entspringt. Im weiteren Verlauf der Emscher befindet sich die zweite Anlage, der Hof Emschertal, am größten Hochwasserrückhaltebecken der Emschergenossenschaft an der Stadtgrenze Castrop-Rauxel/Dortmund.

Er ist ein beliebtes Ziel für Ausflügler, Radfahrer und Spaziergänger. Auf dem Hof befinden sich ein Café und das Freizeit- und Bildungswerk der Falken.

Wann die Höfe wieder öffnen ist unklar

Der dritte Hof, der Berne-Park, befindet sich in Bottrop-Ebel. Dabei handelt es sich um die ehemalige Kläranlage Bernemündung, die 2010 im Zuge der ersten Emscherkunst-Ausstellung von der Emschergenossenschaft zu einem offenen Bürgerpark umgestaltet wurde.

Die vierte Anlage ist der Hof Emschermündung in Dinslaken. Der Hof befindet sich unmittelbar an der neuen Auenlandschaft.

Die Emschergenossenschaft bittet um Verständnis für die vorläufigen Schließungen. Sobald die Emscher-Höfe wieder geöffnet werden können, wird die Emschergenossenschaft dies bekanntgegeben.

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