Dinosaurier, Ritter und Piraten: Dortmunds seltsamster Weihnachtsmarkt startet

hzPhantastischer Lichter Weihnachtsmarkt

Der Phantastische Lichter Weihnachtsmarkt im Fredenbaumpark hat seinen ganz eigenen Charme. Dass er am selben Tag wie die „Weihnachtsstadt“ startet, ist für die Veranstalter kein Problem.

Dortmund

, 20.11.2019, 17:22 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die „Weihnachtsstadt“ in der Innenstadt mit dem riesigen Weihnachtsbaum auf dem Hansaplatz ist nicht der einzige Weihnachtsmarkt, der am Donnerstag (21.11.) in Dortmund eröffnet.

Am selben Tag startet noch ein anderer Weihnachtsmarkt, der sich selbst als „anders als alle anderen Weihnachtsmärkte“ bezeichnet: Um 16 Uhr eröffnet im Fredenbaumpark der Phantastische Lichter Weihnachtsmarkt - der mittelalterliche Weihnachtsmarkt mit jeder Menge Shows und Attraktionen. Highlight des Markts sind jedes Jahr die tausenden LEDs, Kerzen und Feuer, die den Park zu einem warmen Lichtermeer machen.

Das sind die Highlights beim Phantastischen Lichter Weihnachtsmarkt

Dabei geht es bei dem Markt nicht immer nur weihnachtlich zu. Auch Dinosaurier, Ritter und Piraten sind für den sechswöchigen Markt angekündigt. Das sind einige der Highlights:

  • Die Dinos sind im „Dinowald“ anzutreffen, einem Parkstück, in dem rund 30 Dinosaurier-Skulpturen an Wegen, auf Wiesen und zwischen Bäumen lauern. Mystisch beleuchtet sorgen sie für einen ganz besonderen Rundgang im Fredenbaumpark.
  • Zum Gruseln laden die Piratenlager ein: Große Piratenschiffe mit zerrissenen Segeln und Skeletten an Bord sind hier gestrandet, Fässer und Kanonen erinnern an mögliche ehemalige Bewohner.
  • Kinder können sich beim Weihnachtsmarkt an jeder Ecke austoben: im Bällebad, beim Ritterturnier oder auf dem Abenteuerspielplatz.
  • Gaukler und Kleinkünstler unterhalten die Besucher in vielen Shows mit Akrobatik, Feuerkunst und Spielmannsmusik, auf der großen Bühne spielen Bands wie Versengold und Saltatio Mortis.

Dinosaurier, Ritter und Piraten: Dortmunds seltsamster Weihnachtsmarkt startet

Ein gruseliges Piratenschiff sorgt für eine mystische Atmosphäre beim Phantastischen Lichter Weihnachtsmarkt. © Andrea Rattay

Der Weihnachtsmarkt öffnet bis zum 29. Dezember jeweils von Donnerstag bis Sonntag - auch am Totensonntag (24.11.). Der Besuch lohnt sich auch bei schlechtem Wetter: 4500 Quadratmeter Zeltfläche bieten Schutz vor Regen und Kälte. Hier kann man sich auf Sofas niederlassen, um einen Glühwein oder eine Feuerzangenbowle zu trinken.

In Konkurrenz zur „Weihnachtsstadt“ in der City sehen sich die Veranstalter im Fredenbaumpark übrigens nicht. „Es gibt einen guten Austausch zwischen den Märkten“, sagt Sprecher Wolfgang Fuck. Gleichzeitig ziehe man unterschiedliche Besucher an. Zum City-Weihnachtsmarkt gingen auch viele Leute, die zum Shoppen in der Innenstadt sind. „Zu uns kommen die Leute gezielt“, sagt Fuck. Das liege auch am Eintrittspreis, den man für den Phantastischen Lichter Weihnachtsmarkt zahlen muss.

Reguläre Tickets kosten 8 Euro. Kinder unter 14 Jahren haben freien Eintritt. Am 23. und 30.11. sowie am 7., 14. und 21.12. benötigen alle, die die Konzerte auf einer großen Bühne sehen wollen, ein Extraticket. Dieses kostet zwischen 26 und 34 Euro.

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