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Coronavirus

Welche Regeln gelten für Geimpfte und Genesene in Dortmund?

Wer bereits am Coronavirus erkrankt war, benötigt weniger Impfstoff. Aber benötigen Genesene auch keinen negativen Test zum Shoppen in der Dortmunder City?

Es gibt mehrere zehntausend Dortmunder, die bereits geimpft oder wieder genesen sind. Brauchen auch die Personengruppen, die als immun gelten, trotzdem einen negativen Schnelltest? Und wann und wie oft müssen Menschen nach einer Erkrankung geimpft werden?

Anke Widow, Pressesprecherin der Stadt Dortmund, verweist darauf, dass es bislang weder auf der Landes- noch auf der Bundesebene eine Regelung dazu gibt, ob geimpfte oder genesene Menschen gesondert behandelt werden.

Eine einmalige Impfung reicht nach einer Erkrankung

Deswegen gilt in Dortmund die Allgemeinverfügung, wonach jeder „vor dem Besuch einer Einrichtung oder eines Geschäftes ein tagesaktuell“ negatives Ergebnis eines Schnell- oder Selbsttest vorlegen muss. Also auch bereits Geimpfte oder Genesene.

Bei den Impfungen selbst allerdings, gibt es einen Unterschied. Menschen, die sich nach einer Erkrankung wieder erholt haben, brauchen nur eine einmalige Impfung, so Widow, da „der Immunschutz wieder so stark erhöht wird, dass auf die zweite Impfung verzichtet werden kann.“

Durch die Verbreitung der britischen Mutation gibt es zudem eine Abweichung von der bisherigen Empfehlung, Genesene erst nach sechs Monaten zu impfen. Mittlerweile können Impfberechtigte, die bereits krank waren, sich schon nach drei Monaten impfen lassen.

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