Weniger Besucher bei Watt’n Hallas

Bilanz des Comedy-Festivals

Mit Frank Goosens Sicht auf das Weihnachtsfest, seinem "Krippenblues", ist am Sonntagabend nach knapp zwei Monaten das Comedy-Festival Watt‘n Hallas im Fritz-Henßler-Haus zu Ende gegangen. Und nachdem das spaßige Spektakel im vergangenen Jahr so erfolgreich wie noch nie gewesen ist, gab’s dieses Jahr einen kleinen Dämpfer.

DORTMUND

, 19.12.2016, 11:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Frank Goosen zählte 2016 zu den Gästen bei Watt’n Hallas.

Frank Goosen zählte 2016 zu den Gästen bei Watt’n Hallas.

Hochzufrieden ist Festival-Leiter Dieter Kottnik aber trotzdem. 5518 Zuschauer kamen zu den 24 Veranstaltungen. Das entspricht einer Auslastung von 70 Prozent. Im vergangenen Jahr lag diese noch bei 90 Prozent – mit 5879 Zuschauern bei 20 Veranstaltungen.

„Aber unser Konzept“, sagt Kottnik, „ist aufgegangen.“ Erstmals hatte das Festival ein Motto, „Originale“. „Und die haben wir auch präsentiert“, sagt der Festival-Leiter. Es habe einige Publikumsmagneten gegeben, wie Ralph Ruthe, Mirja Boes und Jochen Malmsheimer, dabei waren aber auch einige Comedians, die nicht das riesige Publikum hinter sich haben. Da seien die geringeren Besucherzahlen normal, so Kottnik. Die habe man in Kauf genommen. „Die Rückmeldungen der Gäste waren sehr positiv und wir ziehen auch ein absolut positives Fazit“, so Kottnik.

2017 geht’s dann mit neuem Motto weiter: „Gemische Tüte“ heißt’s dieses Mal. An 24 Tagen zwischen dem 3. November und 17. Dezember gibt’s vermehrt Poetry-Slams, aber auch Musik, Kabarett, Stand-Up-Comedy und Lesungen. Mit dabei seien etwa die 18-jährige Nachwuchskomikerin Jacqueline Feldmann und das Affentheater von Altmeister Herbert Knebel.

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