Weniger Drogentote in Dortmund

Neue Statistik

DORTMUND In unserer Stadt gibt es immer weniger Drogentote. Im Vergleich zu 2007 gab es einen Rückgang um 25 Prozent. Weitere interessante Details zeigt jetzt eine entsprechende Statistik.

von Von Ulrike Böhm-Heffels

, 14.07.2009, 11:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Weniger Drogentote in Dortmund

Dr. Ulrike Ullrich, Ärztliche Leiterin des Sozialpsychiatrischen Dienstes beim Gesundheitsamt.

durch eine Überdosierung. Das Durchschnittsalter der Verstorbenen - 14 Männer und drei Frauen zwischen 23 und 51 Jahre alt - betrug 36 Jahre. Die Zahl steigt seit Jahren kontinuierlich an. Zwölf der 17 Drogentoten im vergangenen Jahr wurden obduziert. Nur bei vier Verstorbenen wurde eine detaillierte Toxikologie veranlasst. Sie starben an einer Misch-Toxikation aus Alkohol, Heroin und weiteren Substanzen wie Kokain und Beruhigungstabletten.

Der Drogentote an sich stirbt offenbar sehr einsam. Von den 17 Verstorbenen waren 14 ledig oder geschieden. Zu ihren regelmäßigen sozialen Kontakten zählten sicher die niederschwelligen Angebote der Dortmunder Drogenhilfe, wie Methadon-Abgabe und Drogenkonsumraum, in dem die Süchtigen bekanntlich unter ärztlicher Aufsicht konsumieren. Entsprechend schnell ist Hilfe möglich.

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