Wenn der Einsatz im Kopf spukt

DORTMUND Mit seinen Kollegen sorgt Robin Michenbach in der Nordstadt für Ordnung. "Die Arbeit macht großen Spaß", sagt er. Doch zum Alltag gehören auch belastende Einsätze - um damit fertig zu werden, greift der 33-Jährige zur Tastatur.

von Von Andreas Wegener

, 20.11.2007 / Lesedauer: 2 min
Wenn der Einsatz im Kopf spukt

Robin Michenbach (33) arbeitet seit 1999 als Polizist in der Dortmunder Nordstadt.

Schwere Verkehrsunfälle, Suizide, menschliche Schicksale. "Meist hilft es schon, mit den Kollegen darüber zu sprechen", berichtet Michenbach. Doch der ein oder andere Einsatz "spukt einem einfach länger im Kopf herum". Um mit diesen Erlebnissen abzuschließen, schreibt der Dortmunder sie auf - zwei seiner Geschichten sind schon auf der Seite "polizei-poeten.de" erschienen.

So beschreibt Michenbach beispielsweise den Tod einer Frau, die sich vor einer Beinamputation das Leben genommen hat und unbemerkt vom Mann im Ehebett verblutete. "Sie hinterließ einen Zettel, auf dem stand 'Ich liebe Euch alle, aber mein Bein bekommt keiner.'"

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