Corona-Schutzimpfung

Werden Wahlhelfer in Dortmund schneller gegen Corona geimpft?

Auch Wahlhelfer sollen bevorzugt gegen Corona geimpft werden. In einigen Städten melden sich deshalb schon viele Freiwillige zum Einsatz am Wahltag. Wie sieht es in Dortmund aus?
Am 26. September ist Bundestagswahl. Wahlhelfer sollen vorzeitig geimpft werden. © Dieter Menne (Archiv)

Das Jahr 2021 ist ein sogenanntes Super-Wahljahr. In vielen Bundesländern wird gewählt, am 26. September der Bundestag. Zu den Vorbereitungen gehört auch die Werbung um Wahlhelfer für den Einsatz in den Wahllokalen. Mehr als 4000 sind in Dortmund nötig.

Der Bund hat rechtzeitig vorgesorgt: Wahlhelfer wurden für die Corona-Schutzimpfungen in die Prioritätengruppe 3 aufgenommen, können sich also zeitgleich etwa mit Über-60-Jährigen, Beschäftigten im Lebensmittel-Einzelhandel und Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen impfen lassen. Und das sorgt dafür, dass sich – wie in Köln – bereits jetzt besonders viele Freiwillige für den Einsatz am Wahltag melden.

Wahlleiter berichtet von Einzelfällen

In Dortmund kann Rechtsdezernent und Wahlleiter Norbert Dahmen bislang nur von Einzelfällen berichten. „Es hat Anfragen einzelner potenzieller Wahlhelfer mit dem Hinweis ‚Wenn ich Wahlhelfer bin, muss ich ja auch geimpft werden’ gegeben“, berichtet Dahmen.

Er dämpft aber zugleich die Erwartungen, dass der Wahlhelfer-Status schon kurzfristig zur ersehnten Impfung verhelfen könnte. „Die Wahl ist nicht im Mai oder Juni, sondern im September. Bisher sind die Wahlhelfer in Dortmund noch nicht bestellt worden“, erklärt Dahmen. Und es reiche auch, wenn die Wahlhelfer zur Wahl am 26. September einen entsprechenden Vollschutz hätten.

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