Wie aus einem Sperrmüll-Sofa eine kleine, aber feine grüne Kirchentagsbank wird

Kirchentags-Bank

In Kemminghausen an der Brechtener Straße steht jetzt eine Bank - eine grüne Kirchentagsbank. Direkt an der Haltestelle. Die Idee ist einem alten Sofa zu verdanken.

Kemminghausen

, 28.05.2019, 12:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wie aus einem Sperrmüll-Sofa eine kleine, aber feine grüne Kirchentagsbank wird

Bank-Tester (v.l.): Ralf Dallmann, Betriebsleiter Friedhöfe, Bezirksbürgermeister Oliver Stens, Christian Brandt (Eigenbetrieb Friedhöfe), Sponsor Dirk Schulte-Uebbing und Peter Wieseler (SPD). © Britta Linnhoff

Eine kleine Bank steht seit kurzem am Eingang zum Kemminghauser Friedhof an der Brechtener Straße. Es ist eine kleine grüne Kirchentagsbank. Mehrere Hunderttausend Menschen werden vom 19. bis 23. Juni in Dortmund beim Kirchentag sein. Eine Ruhepause können sie hin und wieder sicher gebrauchen: Deshalb gibt es die Aktion „Grüne Bank“, die Händler und Bürger bestellen können.

Eine davon steht eben nun in an der Brechtener Straße auf Höhe des Friedhofs, genau an der Bushaltestelle der Linie 414. Einmal in der Stunde kommt der Bus hier vorbei. Wer warten muss, findet nun Platz. Die Aussicht über Felder und Wiesen ist grandios.

Die einzige Bank dieser Art im Stadtbezirk

Zu verdanken haben die Kemminghauser die Bank einem alten Sofa und Dirk Schulte-Uebbing. Der hat die Bank bezahlt. Und er hatte die Idee, die ihm im Februar aus einem besonderen Anlass kam: „Da vorne an der Ecke stand ein altes Sofa“, erzählt er. Natürlich gehörte das nicht in die freie Natur. Aber als man es wegräumen wollte, sei ein Rentner, der das Sperrmüll-Sofa immer gerne nutzte, vorbeigekommen und habe scherzhaft protestiert: „Ey, gezz klausse mir mein Sofa“.

Die Idee für eine ordnungsgemäße Sitzgelegenheit war geboren und die Kirchentagsbank kam da gerade recht. Bezirksbürgermeister Oliver Stens (SPD) freut sich und bedauert außerdem, dass es scheinbar die einzige Bank dieser Art im Stadtbezirk ist.

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