Wie reagieren Schulen auf Mobbing? – Kirchlinder Schüler-Redaktion gewinnt Sonderpreis

Schulen in Dortmund

Seit 2014 verleiht die Werner-Bonhoff-Stiftung an Schülerzeitungen den Sonderpreis „Hat Deine Schule Mobbing im Griff?“ Diesmal erhält eine Schüler-Redaktion aus Kirchlinde die Auszeichnung.

Kirchlinde

, 05.08.2019, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wie reagieren Schulen auf Mobbing? – Kirchlinder Schüler-Redaktion gewinnt Sonderpreis

Bei der Preisvergabe im Plenarsaal des Bundesrats überreichte Till Bartelt (M.), Leiter der Werner-Bonhoff-Stiftung, den Sonderpreis an Hanja Peuschel und Alexander Baran. Sie nahmen ihn stellvertretend für die Redaktion der Schülerzeitung „Bertis Break“ entgegen. © Bert-Brecht-Gymnasium

Über 30 Schüler-Redaktionen aus ganz Deutschland beteiligten sich am Schülerzeitungs-Wettbewerb der Werner-Bonhoff-Stiftung in Berlin. Seit sechs Jahren honoriert die gemeinnützige Stiftung mit dem Sonderpreis „Hat Deine Schule Mobbing im Griff?“ junge Journalisten, die sich in ihren Beiträgen engagiert mit den Themen Mobbing und Gewalt an ihrer Schule auseinandersetzen.

Die mit 1000 Euro dotierte Auszeichnung geht diesmal an die Schülerzeitung „Bertis Break“ des Bert-Brecht-Gymnasiums in Kirchlinde. In dem Jury-Urteil heißt es unter anderem: „Den Jung-Journalisten gelingt es durch die im Beitrag ,Gewalt am BBG – Kein Thema?‘ gut gewählten Interviewfragen an die Schulleiterin, die konkrete Haltung der eigenen Schule zu Mobbing- und Gewalt-Vorfällen sowie die konkrete Durchsetzung dieser Haltung an der Schule in Erfahrung zu bringen.“

Wie reagieren Schulen auf Mobbing? – Kirchlinder Schüler-Redaktion gewinnt Sonderpreis

Auch der Präsident des Düsseldorfer Landtags, André Kuper (5.v.l.), gratulierte dem Bert-Brecht-Gymnasium zum Sonderpreis. Eine Delegation aus Kirchlinde nahm an dem Empfang mit weiteren Vertretern ausgezeichneter Schülerzeitungsredaktionen teil. © Ingo Lammert

„Das Dulden von Gewalt führt nie dazu führt, dass diese aufhört“

Zudem beantworte der Beitrag „Gewalt an Schulen – Nicht mein Problem?“ nicht nur die Frage, was Betroffene und Beobachter bei Gewalt tun können, sondern beziehe klar Position. Und die lautet: „Das Dulden von Gewalt führt nie dazu führt, dass diese aufhört.“

Bereits seit 2010 hilft das Stiftungs-Projekt „Nach-der-Tat“ Zeugen und Opfern von Gewalt und Mobbing dabei, aktiv zu werden, ohne sich selbst zu gefährden. Zudem können Schulen das kostenlose Programm der Stiftung „Wachsame Schule“ nutzen, um ihre Reaktionen auf Mobbing und Gewalt zu verbessern.

Lesen Sie jetzt