Wie sicher ist die TU Dortmund vor einem Hackerangriff?

Cyberattacke auf Ruhr-Uni

Die Ruhr-Universität Bochum wurde vor einer Woche Opfer eines Hackerangriffs und musste für einige Tage ihre IT-Systeme abschalten. Wie ist die TU Dortmund gegen solche Angriffe gerüstet?

Dortmund

, 15.05.2020, 13:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die TU Dortmund kann einen Ausfall ihrer IT-Systeme aufgrund von Cyberattacken nicht ausschließen.

Die TU Dortmund kann einen Ausfall ihrer IT-Systeme aufgrund von Cyberattacken nicht ausschließen. © Dieter Menne

Nach einem Hackerangriff am vergangenen Donnerstag (7.5.) konnte die Ruhr-Universität Bochum ihre IT-Systeme erst nach vier Tagen wieder hochfahren. Sie waren vorsorglich abgeschaltet worden.

Studierende und Verwaltungsmitarbeiter waren unterschiedlich betroffen. Zwar war die digitale Lehre in Zeiten von Corona nach Angaben der Uni weitestgehend möglich, weil sie auf andere Server ausgelagert war, doch Studierende hatten vor allem Schwierigkeiten, E-Mails zu verschicken.

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Ein Ausfall der IT aufgrund einer Cyberattacke kann auch die TU Dortmund nicht ausschließen, erklärte ein Hochschulsprecher auf Nachfrage. Grundsätzlich aber habe die TU Dortmund unterschiedliche Maßnahmen zur Absicherung ihrer IT-Systeme und IT-Infrastrukturen ergriffen.

Mitarbeiter sensibilisiert

Aus Gründen der Sicherheitsrelevanz wollte der TU-Sprecher die Maßnahmen nicht weiter erläutern. Nach Informationen dieser Redaktion wurden die Beschäftigten der TU für Sicherheitsvorkehrungen, die jeder treffen kann, sensibilisiert.

Auch die Ruhr Universität Bochum will laut WDR aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit öffentlich keine detaillierten Angaben zur Schadsoftware machen. Doch die Analyse zu Art und Ursachen des Angriffes sei abgeschlossen, der Angriff sei von außerhalb gekommen.

Letztes Jahr hatte es bereits einen Hackerangriff auf die Uni Gießen gegeben.

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