Wieder Ausstellungen im Torhaus Rombergpark, aber Gitarrenkonzerte künftig im Museum

Nach Schließung wegen Brandschutz

Es war ein gedanklicher Kurzschluss, der zur Schließung des Torhauses Rombergpark geführt hat. Ab April ist die Städtische Galerie wieder für Ausstellungen geöffnet. Aber nur dafür.

Brünninghausen

, 19.03.2019, 16:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wieder Ausstellungen im Torhaus Rombergpark, aber Gitarrenkonzerte künftig im Museum

Das zwischenzeitlich geschlossene Torhaus Rombergpark wird ab April wieder für Teile der bisherigen Nutzung freigegeben. © Nils Foltynowicz (Archiv)

Der Brandschutzexperte, der das Torhaus Rombergpark im Januar überprüft hat, hatte einen überzeugenden Auftritt. Das Kulturbüro legte die Städtische Galerie in dem denkmalgeschützten Gebäude still. Der Zugang und einzige Fluchtweg über die Wendeltreppe wurde als problematisch angesehen.

Oberbürgermeister Ullrich Sierau erfuhr von der Schließung aus der Zeitung. Doch ein Gebäude stilllegen darf nur die Bauaufsicht. Und die hat mittlerweile geprüft, in welcher Form das historische Kleinod von 1681 wieder eröffnet werden kann – mit dem Ergebnis, dass die Nutzung als Ausstellungsraum beziehungsweise als „Museum“, so wie 1958 genehmigt, mit einigen Auflagen weiter möglich ist. Die historischen Mauern werden nun mit einer Rauchmelder-Anlage und einem zusätzlichen Feuerlöscher nachgerüstet.

Keine Ambiente-Trauungen mehr

Ab April dürfen heimische Künstler wieder im Torhaus ausstellen. Den Anfang macht am 7. April die Künstlerin Mariola Laschet. Die Mitte der 2000er-Jahre eingeführten Ambiente-Trauungen und die beliebten Gitarrenkonzerte dürfen dort aber nicht mehr stattfinden.

Sie sind in der jetzigen Form der Betriebsgenehmigung nicht enthalten. Die Reihe „Gitarrenmusik im Torhaus“ wird nun als „Gitarrenmusik in der Rotunde“ im Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK) fortgesetzt.

Lesen Sie jetzt