«Wir sind doch nicht aus Zucker»

Friedenslauf mit über 1000 Sportlern eröffnete Kirchlinder Woche / Regen kein Problem

28.05.2007, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Kirchlinde Alles andere als wasserscheu gaben sich die Teilnehmer des 13. Dortmunder Friedenslauf: «Wir sind doch nicht aus Zucker» schien ihr Motto am Pfingstmontag zu lauten, denn der Regen konnte sie nicht davon abhalten, an den Start zu gehen. Mit dem Läufertag, den der TSV 1889 Kirchlinde ausrichtete, wurde die 24. Kirchlinder Woche eröffnet. Am Vereinszentrum Kochschule an der Westerwikstraße sammelten sich Sportler und Zuschauer. Der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Kirchlinder Vereine, Willi Breuckmann, erklärte: «Insgesamt nehmen über 1000 Sportler teil. Die Zahl hat sich von Jahr zu Jahr gesteigert.» Zusammen mit dem ersten Vorsitzenden des TSV Kirchlinde, Erwin Wegener, hatte er vor 13 Jahren aus Anlass des 50-jährigen Friedens in Europa den Lauf initiiert. Die Teilnehmer kamen aus ganz Westfalen, sogar aus Süddeutschland war jemand dabei. Hobbysportler und ambitionierte Läufer wurden von vielen Zuschauern kräftig angefeuert. Auf verschiedenen Distanzen gaben sie ihr Bestes. Mit 21,1 Kilometer legten die Halbmarathonläufer die längste Strecke zurück. Der Schnellste des Schülerlaufs war Patrick Schmidt. «Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung. Ich habe einfach Spaß am Laufen», sagte der 15-Jährige, nachdem er die Strecke von 1,2 km zurückgelegt hatte. Viel trainiert habe er nicht, aber er betreibe schon seit acht Jahren den Laufsport. Caroline Ohk war zum ersten Mal bei einem Wettkampf dabei. Die Schülerin (9) war glücklich über ihr Debüt: «Es hat Spaß gemacht, aber es war auch anstrengend.» Zur Belohnung gab es Medaillen, Urkunden und T-Shirts. Nicht nur auf die Sportler, sondern auch auf das Publikum wartete an der Kochschule eine Stärkung. kk Die Kirchlinder Woche wird heute (29.5.) mit dem Pröhlken-Nachmittag für Senioren im Thomas-Morus-Haus (15 Uhr) und einem musikalischen Abend, Vereinszentrum Westerwikstraße (18 Uhr), fortgesetzt.

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