Menschen, die in den Eingängen von Geschäften oder Wohnhäusern in der Dortmunder Innenstadt schlafen, werden jetzt von einem „Weckdienst“ des Ordnungsamtes vertrieben. Unser Autor Robin Albers findet das menschenunwürdig. © Oliver Schaper (Archiv)
Meinung

Wohnungslose einfach zu vertreiben bringt gar nichts

Das Ordnungsamt weckt jetzt Wohnungslose, die in der Innenstadt schlafen. Unser Autor sieht das als Vertreibung – und sagt: Das kann es doch wohl nicht sein.

Die Stadt Dortmund nennt es wecken. Ich würde es vertreiben nennen. Also: Der kommunale Ordnungsdienst vertreibt seit einigen Wochen morgens Wohnungslose aus Eingangsbereichen von Geschäften oder Wohnhäusern in der Innenstadt.

Wo bleibt die richtige Hilfe?

Über den Autor
Reporter
1990 im Emsland geboren und dort aufgewachsen. Zum Studium nach Dortmund gezogen. Seit 2019 bei den Ruhr Nachrichten. Findet gerade in Zeiten von Fake News intensiv recherchierten Journalismus wichtig. Schreibt am liebsten über Soziales, Politik, Musik, Menschen und ihre Geschichten.
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