Wünsche und Watschen

Die gestrige Verleihung des City-Ringes hatte zwei Hauptdarsteller. An der Spitze: der Geehrte Prof. Gerber. Dicht dahinter: die Ehrende, Monika Block.

09.01.2008, 18:57 Uhr / Lesedauer: 1 min

Denn die City-Ring-Vorsitzende nutzt die Feierstunde vor rund 350 hochkarätigen Gästen gerne für einen Parforce-Ritt durch die Lokalpolitik. Verbunden mit Wünschen und mancher Watschen.

Nachdem sie zunächst die Leistung Gerbers gelobt hatte ("Sein Name steht national und international für Design-Qualität") schlug sie in einer geschliffenen Rede einen weiten Themen-Bogen.

Der nahm seinen Anfang am Dortmunder U, das Gerber bekanntlich für die Kulturhauptstadt 2010 umgestalten soll. "Doch daneben brauchen wir noch etwas, das die breite Masse anzieht." Block brachte die Idee einer großen Kunstausstellung ins Gespräch, zu der Firmen wie RWE oder ThyssenKrupp aus ihrem Fundus beisteuern sollten.

Über den Wunsch der weiteren Tourismus-Förderung führte sie der Rede-Weg zum Thier-Gelände, das "ein neues Highlight der Metropole" werden müsse (siehe auch Lokalseite 2).

Kritisch wertete sie das Auslaufen des Projektes Quartiersmanagement Brückstraße ("auf halbem Wege stehen geblieben"), um dann für das Wochenende der Love-Parade im Sommer einen verkaufsoffenen Sonntag zu fordern. "Samstag, am Tag der Parade, können wir ruhig schließen, es kauft sowieso keiner ein."

Gespickt war die Rede mit zahlreichen Zitaten, die für viel Heiterkeit sorgten. jöh

Lesen Sie jetzt