Zaun am Schulzentrum Hörde: Jetzt soll ein Runder Tisch her

hzGoethe-Gymnasium

Der Schulleiter des Goethe-Gymnasiums in Hörde drängt auf eine Umzäunung des Geländes. Jetzt soll ein Runder Tisch die Entscheidung bringen. Bis dahin könnte es aber noch lange dauern.

Hörde

, 24.09.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ende 2018 hat Christof Nattkemper seinen Wunsch zum ersten Mal in großer Runde öffentlich geäußert. In der November-Sitzung der Bezirksvertretung (BV) Hörde hatte der Schulleiter des Goethe-Gymnasiums gesagt, dass er sich eine Einzäunung des Schulgeländes wünsche.

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Zu dem gehören die Konrad-von-der-Mark-Schule und zwei Sporthallen, von denen eine seit Jahren leer steht. Immer wieder seien ungebetene Gäste da, die für Vandalismus sorgen, auch Spritzen lagen schon auf dem Schulhof herum.

Bislang hatte Nattkemper mit seinem Bestreben keinen Erfolg. In der lokalen Politik und in der Verwaltung ist man sich uneins, ob ein Zaun nun für eine Verbesserung oder eher Verschlechterung der Situation sorgt.

Unklar ist unter anderem auch, wie die angrenzende Grünfläche und das zukünftige Baugebiet auf dem Gelände der alten Feuerwache in die Überlegungen miteinbezogen werden müssen.

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Einen Antrag auf Einzäunung des Geländes hatte die Bezirksvertretung im Mai 2019 abgelehnt und stattdessen einen Runden Tisch beschlossen. In einem Schreiben an die BV zur jüngsten Sitzung am 17. September bekräftigte Nattkemper seine Forderung und bezeichnete die Ablehung des Zauns als „Fehlentscheidung“.

Nun ist zumindest so viel klar: Anfang Oktober soll das erste Treffen des Runden Tisches stattfinden. Der hat zum Ziel, eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung zu finden – innerhalb der nächsten zwei Jahre.

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