Zerbrochene Flasche an Kopf geworfen: Polizei sucht Verdächtigen mit Fotos

Gefährliche Körperverletzung

Aus der Frage nach einer Zigarette wurde schließlich ein Wurf mit einer zerbrochenen Flasche an den Kopf eines 19-Jährigen. Die Polizei veröffentlicht nun Fahndungsfotos.

Dortmund

18.02.2020, 13:36 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die gefährliche Körperverletzung, wegen welcher ein Mann nun mit Fotos von der Dortmunder Polizei gesucht wird, ereignete sich bereits am 4. August 2019. Opfer am frühen Morgen dieses Tages war ein 19-Jähriger aus Ochtrup bei Gronau.

Dieser Mann soll einem 19-Jährigen im August 2019 eine zerbrochene Flasche an den Kopf geworfen haben.

Dieser Mann soll einem 19-Jährigen im August 2019 eine zerbrochene Flasche an den Kopf geworfen haben. © Polizei

Ersten Zeugenangaben zufolge war er im Keuning-Park von einer unbekannten Personengruppe angesprochen worden. Diese fragten den 19-Jährigen nach einer Zigarette. Als dieser verneinte, schubste ihn einer der Männer aus der Gruppe, so die Angaben der Polizei.

Weitere Männer kommen dazu

Daraufhin wehrte sich der Dortmunder, woraufhin weitere Personen dazukamen und auf den jungen Mann einschlugen. Es ging so weit, dass der Haupttäter eine Bierflasche zerbrach, die er dann dem 19-Jährigen an den Kopf warf, berichtet die Polizei. Im Anschluss daran flüchtete die Gruppe.

Gesucht wird der Mann wegen gefährlicher Körperverletzung.

Gesucht wird der Mann wegen gefährlicher Körperverletzung. © Polizei

Der Dortmunder wurde bei dem Vorfall verletzt und musste in ein Krankenhaus zur Behandlung gebracht werden. Die Polizei setzt nun bei der Fahndung nach dem Hauptverdächtigen Fotos ein und fragt: Kennen Sie diesen Mann und können Angaben zu seiner Identität oder seinem Aufenthaltsort machen? Es wird darum gebeten, sich in diesem Fall bei der Polizei unter der 0231-132-7441 zu melden.

Die Polizei ist bei der Öffentlichkeitsfahndung an die Strafprozessordnung gebunden, konkret an den Paragrafen 131, der alles um die Öffentlichkeitsfahndung regelt. Sie diene immer nur als letztes Mittel, um Täter zu ermitteln. Zunächst müssten alle Ermittlungsansätze abgeklärt und abgearbeitet sein. Die Polizei muss zunächst einen Ermittlungsbericht an die Staatsanwaltschaft übermitteln. Anschließend prüft diese noch einmal und stellt dann einen Antrag. Erst ein richterlicher Beschluss ermöglicht in letzter Instanz die Freigabe von Fotos.
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