Zootiere spüren die Auswirkungen von Corona – so können Sie helfen

Zoo Dortmund

Der Zoo Dortmund muss vorerst geschlossen bleiben. Das bedeutet Umsatzausfälle. Tierfreunde können den Zoobewohnern besonders auf eine Weise helfen.

Dortmund

03.04.2020, 11:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit einer Tierpatenschaft können Zoobesucher den Dortmunder Zoo in der Coronakrise unterstützen.

Mit einer Tierpatenschaft können Zoobesucher den Dortmunder Zoo in der Coronakrise unterstützen. © picture alliance/dpa

Seit drei Wochen bleibt der Zoo Dortmund geschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und die Infektionsketten zu unterbrechen. Dadurch fehlen die Eintrittsgelder der Besucher.

Eine für den Zoo erfreuliche Nachricht ist aber, dass sich viele Tierfreunde Gedanken um das Wohlergehen der Zoobewohner machen und helfen möchten. Sie geben Sachspenden ab oder spenden Geld. Einige bieten sogar ehrenamtliche Hilfe an. Die Stadt Dortmund nennt diese Hilfsbereitschaft überwältigend.

Doch die besten Unterstützung für den Zoo ist im Moment, eine Tierpatenschaft zu übernehmen. Jedes der rund 1500 Zootiere kann einen Paten bekommen.

Pinguine kosten 50 Euro

Eine Jahrespatenschaft kostet zwischen 25 und 500 Euro, je nachdem, für welches Tier. Patenschaften für Erdmännchen, Gürteltiere und Humboldtpinguine gibt es zum Beispiel für 50 Euro. Der Zoo bedankt sich für die Unterstützung, indem er alle Tierpaten zum jährlich stattfindenden Patentag einlädt.

Tierpatenschaften können nach einem Jahr beliebig verlängert werden. Das Geld gibt der Zoo ausschließlich für Tierfutter aus. Denn davon brauchen die Tiere eine ganze Menge. Auch in einer Zeit, in der die Zootüren geschlossen sind und die Eintrittsgelder ausbleiben.

Mehr Informationen sowie einen Antrag auf eine Tierpatenschaft gibt es unter www.zoo.dortmund.de

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