Zu dieser Dortmunder Patisserie kommen Kunden aus der ganzen Region

hzFeingebäck

Feine französische Törtchen und marokkanisches Gebäck sind die Passion von Houda Zerzour. Kunden fahren weite Wege zu ihrer kleinen Patisserie in Dortmund.

Saarlandstraßenviertel

, 10.12.2019, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Original marokkanisches Gebäck ist in Dortmund etwas Besonderes; die Kombination von französischen und marokkanischen Spezialitäten umso mehr. Houda Zerzour hat sich in ihrem kleinen Café „Pâtisserie Préstige“ an der Märkischen Straße 36 darauf spezialisiert.

Seit März backt sie in den ehemaligen Räumen eines Beauty-Studios täglich frisch ausgefallene Plätzchen und raffinierte Törtchen.

Die gebürtige Marokkanerin hat das Patisserie-Handwerk in ihrer Heimat gelernt, die bis vor wenigen Jahrzehnten unter französischer Verealtung stand. Die Einflüsse haben sich auch in Küche und Bäckerei niedergeschlagen.

Seit 17 Jahren lebt Houda Zerzour in Deutschland. Ihre Rezepte, Ideen und das Handwerk brachte sie aus ihrer Heimat mit. „Wir haben immer viel Besuch zuhause“, sagt sie. Alle liebten ihr Gebäck, das sei einfach ihre Passion. So habe sie den Mut gefunden, einen eigenen Laden zu eröffnen.

Zu dieser Dortmunder Patisserie kommen Kunden aus der ganzen Region

Die Pâtisserie Préstige ist Café und Verkaufsladen. © Susanne Riese

In dem gemütlichen Café bietet sie auch marokkanisches Frühstück an, wahlweise mit hausgemachten Broten, Marmelade, Käse und Oliven oder deftig mit Ei und marokkanischem Trockenfleisch. Dazu gibt es marokkanischen Minztee oder Kaffee.

Herzstück der Pâtisserie Préstige aber ist die gläserne Theke mit den sauber aufgereihten süßen Verlockungen. Die handgemachten Törtchen sehen perfekt aus und ersetzen vermutlich eine Hauptmahlzeit.

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„Dieses Gebäck ist sehr aufwendig“, sagt Houda Zerzour. Ihre Kunden wissen das zu würdigen. „Wir kommen vom anderen Ende der Stadt“, erzählt ein Ehepaar, das sich eine Schachtel mit verschiedenen Spezialitäten füllen lässt: Schokolade-Mandelcreme, Brownie mit Mandeln und eine Ganache aus Schokolade, Tartelettes mit Mandelcreme und Mürbeteig-Törtchen mit Crème Mousseline. Am beliebtesten seien die Himbeertörtchen mit Spiegelglasur und Mandelcreme-Küchlein. Dafür kämen Stammkunden aus Hagen, Herne, Castrop-Rauxel und sogar Köln, erzählt die Konditorin.

Jetzt zur Weihnachtszeit gehen auch die Plätzchen weg wie warme Semmeln. Houda Zerzour backt jeden Tag drei bis vier Sorten frisch. Auch die französischen Törtchen produziert sie täglich in kleinen Mengen. „Sie halten sich schon ein paar Tage, aber frisch sind sie einfach besser.“

Welches Gebäck sie selbst am liebsten isst? Da muss die Pâtissière nicht lange nachdenken: „Mokka-Schoko“.

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Doch was macht die süßen Kleinigkeiten so besonders? Houda Zerzour zuckt mit den Schultern. Die natürlichen Zutaten vielleicht? Die Zeit, die sie sich nimmt für die kleinen Kunstwerke? Vielleicht ist es aber auch einfach die Liebe zum Backen und zu den traditionellen Süßigkeiten ihrer Heimat, die dem feinen Gebäck anzumerken ist.

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