Egal, ob Lackschaden oder dicke Beule. Wer nach einem Unfall mit einem parkenden Fahrzeug nicht vor Ort die Polizei ruft, begeht Unfallflucht. © Friederichs
Amtsgericht Menden

Mendenerin lernt vor Gericht: Einen Zettel mit Daten zu hinterlassen, gilt als Unfallflucht

Sie war im Glauben, das Richtige zu tun – und muss am Ende doch Strafe zahlen. Aus der Unfallflucht einer Mendenerin kann jetzt jeder lernen, der ähnlich falsch gehandelt hätte.

Der Vorfall liegt eine Weile zurück: Am 6. Dezember vergangenen Jahres fährt eine Frau an der Hermann-Löns-Straße in Menden rückwärts aus einer Parklücke. Sie kracht in einen parkenden Wagen. Höhe des Fremdschadens: 3307,85 Euro. Ein paar Minuten wartet die 39-Jährige, dann verlässt sie wegen eines Termins den Unfallort. Allerdings hinterlässt sie einen Zettel mit ihren Daten. Nach ihrem Termin, etwa eine Stunde nach dem Unfall, hat sich noch niemand bei ihr gemeldet. Sie beschließt, zur Polizei zu fahren, und dort den von ihr verursachten Unfall zu melden. Hat sich die Mendenerin dennoch strafbar gemacht?

Frau hätte die Polizei rufen und warten müssen

Mendenerin bekam ihren Führerschein vom Richter zurück

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Jahrgang 1988, aufgewachsen in Dortmund-Sölde an der Grenze zum Kreis Unna. Hat schon in der Grundschule am liebsten geschrieben, später in Heidelberg und Bochum studiert. Ist gerne beim Sport und in der Natur.
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