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19-Jährige in Haltern am See nachts von falschem Taxifahrer sexuell belästigt

Fahndung

Von einer Bar wollte sie in eine andere fahren. Sie stieg zu einem Mann ins Auto, der sich als Taxifahrer ausgab, nur um die 19-Jährige anzufassen. Die Polizei sucht ihn mit einem Foto.

Haltern

, 29.05.2019 / Lesedauer: 2 min
19-Jährige in Haltern am See nachts von falschem Taxifahrer sexuell belästigt

An der Stadtmühle stieg die junge Frau aus dem Auto aus. © Hans Blossey

Aktualisierung von Freitag:

Über einen Anwalt hat sich der Tatverdächtige bei der Polizei gestellt. Deshalb ist das Fahndungsfoto in diesem Beitrag nicht mehr zu sehen.

Erstmeldung von Mittwoch:

In der Nacht zum 24. Februar (Sonntag) feierte eine 19-Jährige in einer Gaststätte in Haltern am See an der Straße Krumme Meer. Gegen 1.45 Uhr verließ sie die Lokalität, um den weiteren Abend in der Disco Stadtmühle am Stausee zu verbringen.

Vor der Tür der ersten Bar traf die junge Frau auf einen Mann, der sich als Taxifahrer ausgab, zu dem sie in den Wagen stieg. „Im Fahrzeug wurde sie während der Fahrt mehrfach unsittlich angefasst“, so die Polizei: „Das äußere Erscheinungsbild des Wagens entsprach überhaupt nicht dem eines Taxis“, betont Polizeisprecherin Ramona Hörst.

An der Stadtmühle angekommen, flüchtete die 19-Jährige zum Eingang der Bar, der falsche Taxifahrer folgte ihr und wurde dort von einer Überwachungskamera gefilmt. Wer Hinweise zur Tat oder dem Mann machen kann, melde sich bei der Polizei unter Tel. (0800) 2 36 11 11.

Die Polizei ist bei der Öffentlichkeitsfahndung an die Strafprozessordnung gebunden, konkret an den Paragrafen 131. „Die Öffentlichkeitsfahndung dient immer nur als letztes Mittel, um Täter zu ermitteln“, heißt es. Zunächst müssten alle Ermittlungsansätze abgeklärt und abgearbeitet sein. Erst dann gebe es die Möglichkeit, Lichtbilder im Internet oder in der Zeitung zu veröffentlichen. Die Polizei muss zunächst einen Ermittlungsbericht an die Staatsanwaltschaft übermitteln. Anschließend prüft diese noch einmal und stellt dann einen Antrag. Erst ein richterlicher Beschluss ermöglicht in letzter Instanz die Freigabe von Fotos.
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