Meinung

2G-Regel ist ein Segen, 2G+ wäre ein Fluch für die Halterner Gastronomie

Die 2G-Regel im Freizeitbereich in NRW einzuführen, das war zum jetzigen Zeitpunkt die einzig richtige Entscheidung. Aber tut den Halterner Gastronomen keine 2G+-Regel an, meint unsere Autorin.
Bald soll die 2G-Regel in der Halterner Gastronomie gelten. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Es würde der Halterner Gastronomie-Branche das Genick brechen. Schon wieder. Damit meine ich nicht die Umstellung von 3G auf die 2G-Regel, also den Ausschluss von „nur“ getesteten Gästen. Das begrüße ich sehr.

Noch viel wichtiger: Auch die Gastronomen in der Seestadt begrüßen die 2G-Regel. Es strahlt deutlich mehr Sicherheit aus, ist leichter zu kontrollieren. Die meisten Gäste würden sowieso schon ihren Impfausweis beim Betreten des Lokals zücken, hieß es.

Eine 2G+-Regel wäre für die Gastro-Szene undenkbar

Was allerdings undenkbar wäre für die Halterner Gastronomen: 2G+. Das würde bedeutet, dass sich jeder geimpfte oder genesene Gast zusätzlich testen lassen müsste. An sich klingt das erstmal machbar. Werden die Tests doch wieder kostenlos angeboten und das auch noch an mehreren Stellen in Haltern.

Aber: Mit den Kollegen den Mittagstisch um die Ecke testen – geht nicht ohne Test. Nachmittags spontan einen Kaffee trinken gehen, dann vorher testen? Abends hat man keine Lust zu kochen, aber hat man einen aktuellen negativen Schnelltest?

Natürlich würde es noch eine Schüppe Sicherheit oben drauf legen. Gerade bei den Meldungen von Impfdurchbrüchen. Aber es würde die Frequenz der Restaurant-Besuche deutlich senken. Sind wir doch leider zu bequem. Und das sollte der Gastro-Szene nach wochenlangem Lockdown nicht schon wieder zugemutet werden.

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