Alexander-Lebenstein-Realschule stellt sich beim Tag der offenen Tür vor

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Knapp 1000 Schüler besuchen die Alexander-Lebenstein-Realschule. Für alle, die dazu kommen möchten, veranstaltete die Schule am Samstag ihren jährlichen Tag der offenen Tür.

Haltern

, 27.01.2019 / Lesedauer: 3 min

Dass die Halterner Realschule eine weltoffene Schule ist, ohne Rassismus und mit Courage, beweist sie immer wieder mit vielen Veranstaltungen. Auch am Samstag erhielten die Gäste einen kleinen Eindruck davon, zum Beispiel durch einen jüdischen Tanz, den Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen aufführten. „In zwei Projekttagen haben wir uns mit den Religionen der Welt beschäftigt und dabei diesen Tanz einstudiert“, sagt Lehrerin Rayen Einck.

Im unteren Foyer hatten unter anderem die Medienscouts der Realschule ihren Infostand aufgebaut und luden große und kleine Besucher zu einer iPad-Rallye ein. „Wir informieren über unsere Arbeit. Wir beraten Schüler bei der Internetnutzung, erklären ihnen was sie machen können oder besser nicht machen sollten, zum Beispiel, wenn es um das Hochladen von Fotos oder persönlichen Daten geht“, sagt Danny von den Medienscouts.

„Computer ist ein Werkzeug und nicht nur ein Spielzeug“

Die Realschule bietet noch mehr in Sachen Orientierung und Digitalisierung: In den ersten beiden Jahrgängen erhalten Schüler eine Grundausbildung im Computertechnik- und Informatikbereich. „Sie lernen, dass ein Computer ein Werkzeug ist und nicht nur ein Spielzeug“, sagt Lehrer Martin Rennemeier. „Darüber hinaus weisen wir in Arbeitstechniken ein, die Schüler lernen, zu recherchieren und Informationen für Referate zu finden“.

Wer sich später für den Informatikzweig entscheidet, der erhält Einführungen in Programmiersprachen und lernt Programmierungen selbst vorzunehmen, so wie mit dem Lego Mind Stormer, einem kleinen Roboter, der mithilfe von Sensoren, Motorik und Programmierung gesteuert wird.

Alexander-Lebenstein-Realschule stellt sich beim Tag der offenen Tür vor

Selbst gebaute Ritterburgen präsentierten Luis, Til, Nico, Frederick, Noel, Finn, Cedric und Henrik. © Jürgen Wolter

Aber natürlich kann man sich nicht nur für technische Zweige entscheiden. Das Angebot der Realschule ist breit gefächert. In Unterrichtsstunden und in vielen Projekträumen konnten sich die Besucher davon ein Bild machen. Zum Beispiel auch von den Ritterburgen, die Schüler der 7e mit den Lehrern Michael Sinder und Nils Dasler gebaut hatten.

Für viele Eltern ist die Schulwahl schon getroffen, so wie für Heike Borkenfeld. Ihre Tochter Mara wird zur Realschule wechseln. „Heute schaue ich mir mal alles aus der Nähe an“, begründet sie ihren Besuch beim Tag der offenen Tür.

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