Alter Bahnhof Lippramsdorf

Am Café zum alten Bahnhof verwöhnt Foodtruck Halterns Burger-Fans

Das Café zum alten Bahnhof Lippramsdorf ist wie alle gastronomischen Betriebe wegen des Corona-Lockdowns geschlossen, aber der neue Pächter hat dort schon Leckeres zu bieten.
Andreas Hebestreit steht mit seinem Foodtruck im Garten des Cafés zum alten Bahnhof in Lippramsdorf. Als neuer Pächter hofft er, auch bald das Café öffnen zu können. © Elisabeth Schrief

Andreas Hebestreit aus Lippramsdorf servierte drei Jahre in seinem Foodtruck unter dem Firmentitel „Eat Schmackofatz“ frisches Essen auf vier Rädern. Der Ausbruch von Corona und – damit verbunden – die Absage aller Straßenfeste hat seine Geschäftsidee zum Stillstand gebracht. Andreas Hebestreit entwickelte neue Pläne, er pachtet zum 1. Februar das Café zum alten Bahnhof in Lippramsdorf. Das Café ist noch geschlossen, aber der Lippramsdorfer ist trotzdem schon präsent.

Der 43-Jährige hat seinen Foodtruck zum Oelder Weg gebracht und verkauft nun im Garten des Cafés herzhafte Burger. „Ich bin zu müde, um zu stöhnen“, sagt er unumwunden. Die lange Durststrecke will und muss er überwinden, um seine und die Existenz seiner Familie zu sichern.

Mittags von 11.30 bis 14 Uhr und dann wieder von 16 bis 20 Uhr (außer montags und dienstags) steht Andreas Hebestreit in seinem Foodtruck und bietet mindestens fünf Gerichte an. Die Schlangen der Hungrigen davor sind zuweilen lang, selbst aus dem Chemiepark kommen Bestellungen, sie werden bis zum Tor gebracht. Aber Andreas Hebestreit lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Er ist es gewohnt, „unter Dampf“ zu arbeiten. Am Bahnhof selbst darf wegen der Corona-Schutzauflagen nicht gegessen werden.

Andreas Hebestreit hat Spaß, dass sein Angebot so gut angenommen wird. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass es auch in der Gastronomie bald wieder aufwärts geht und ich die richtige Entscheidung getroffen habe“, ist der Lippramsdorfer optimistisch und hoffnungsvoll. Der Standort ist ja auch einmalig schön.

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