Am Kaffeemobil auf drei Rädern will die Caritas mit den Halternern ins Gespräch kommen

Kaffeemobil

Die Piaggio-Ape hat drei Räder und auf der Ladefläche ein große Kaffeemaschine. Sie macht in dieser Wochen mehrfach in Haltern Station.

Haltern

, 08.09.2019, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Am Kaffeemobil auf drei Rädern will die Caritas mit den Halternern ins Gespräch kommen

Am Willkommenscafé an der Erich-Kästner Schule machte das Kaffee-Mobil zum ersten Mal Station. © Jürgen Wolter

Schnell füllten sich die Tische rund um das Kaffeemobil der Caritas am Freitagmittag: Am Wilkommenscafé der Flüchtlingshilfe an der Erich-Kästner-Schule machte das motorisierte Dreirad zum ersten Mal Station. Mitarbeiter, Asylbewerber und ehrenamtliche Helfer fanden sich zum Informationsaustausch und zum Gespräch bei einer Tasse frischen Kaffees zusammen.

„Wir haben das Mobil vom Caritasverband Herten ausgeliehen, wo es stationiert ist“, erläutert David Schütz vom Caritasverband Datteln-Haltern die Idee. „Wir wollen ins Gespräch kommen und vor allem zuhören“.

Während der Glaubenswoche wird das Kaffeemobil an mehreren Standorten Station machen, unter anderem war es am Samstag beim interkulturellen Fest auf dem Marktplatz dabei.

Es geht jetzt um Integration in den Alltag

An der Erich-Kästner Schule schaute auch Nicole Kujon vom Kommunalen Integrationszentrum auf einen Kaffee vorbei, das über das Landesprogramm „Komm an“ die Integration von Flüchtlingen fördert.

„Wir kommen jetzt in die zweite Phase der Unterstützung. Es geht nicht mehr primär darum, Notfallhilfe zu leisten, sondern darum, die Menschen bei ihrer Integration in Beruf und Alltag in Deutschland zu unterstützen“, so David Schütz.

Nicole Kujon sagte zu, dass die ehrenamtliche Arbeit in Haltern weiter unterstützt wird, solange für der Projekt Finanzmittel zur Verfügung gestellt werden. Darüber wird aber Jahr für Jahr neu entschieden.

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