Ampel-Wirrwarr an der Rochfordstraße: Das steckt hinter der Anlagen-Schaltung

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Manchmal wartet man fast endlos: Die Ampelschaltungen für Fußgänger und Autos sorgen an der Rochfordstraße immer wieder für Verwirrung. Wir erklären, wie die Ampel „tickt“.

Haltern

, 24.01.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Manche Fußgänger schütteln den Kopf, andere schlagen wutentbrannt auf den Anforderungsknopf: Die Fußgängerampel an der Kreuzung Rochfordstraße/Gantepoth/Schmeddingstraße sorgt immer wieder für Unverständnis bei den Passanten und auch bei Autofahren. Manchmal muss man ziemlich lange warten. Die Ampelschaltung wird von mehreren Faktoren beeinflusst.

Kontaktschleifen in der Fahrbahn

Ein Sprecher des Landesbetriebs Straßen NRW erläutert, welche das sind: „Zum einen werden die Ampelphasen von Kontaktschleifen beeinflusst, die das Verkehrsaufkommen auf der Straße messen“, so der Sprecher. Diese sind unmittelbar vor der Haltlinie aber auch noch einmal 40 bis 50 Meter davor angebracht.

Vorrang für Busse

Der zweite Faktor, der die Ampelphasen beeinflusst, sind die Busse der Vestischen. „Diese senden ein Signal, sobald sie sich der Ampelanlage nähern und erhalten dann Vorrang vor den anderen Verkehrsteilnehmern“, so der Sprecher des Landesbetriebs, der für alle Anlagen an der Bundesstraße B58 zuständig ist.„Dadurch kann es dazu kommen, dass gelegentlich eine Grünphase für die anderen Verkehrsteilnehmer ausfällt und sie länger warten müssen.“

Besondere Schaltung für Schüler

Morgens und nachmittags, wenn die Schüler in großer Zahl unterwegs sind, sind die Anforderungstaster (so der Fachausdruck für die Knöpfe, mit denen Fußgänger die Grünphase anfordern können) aber zeitweise abgeschaltet. „Dann erhalten die Fußgänger regelmäßig Grün, wegen der großen Anzahl der Anforderungen durch Fußgänger und Radfahrer.“

Alle Signalanlagen an der B58 würden miteinander koordiniert. Insbesondere die beiden Kreuzungen am Gantepoth und an der Koeppstraße hätten eng aufeinander abgestimmte Schaltintervalle, erläutert Straßen NRW.

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