ATV-Vorsitzender Rupert Joemann äußerte sich zur Vorbereitung der Seestadthalle für eine Flüchtlingsaufnahme.
Mit viel Organisationsaufwand und Improvisation meistert der ATV Haltern die Sperrung der Seestadthalle für den Halterner Sport zugunsten einer möglichen Flüchtlingsaufnahme. Das Konzept werde von der Mehrheit der Mitglieder getragen, sagt Vereinsvorsitzender Rupert Joemann. © Montage Dittgen
Flüchtlingsunterkunft

ATV-Mitglieder mussten Seestadthalle räumen – aber die steht noch immer leer

Sportler, die sonst die Halterner Seestadthalle nutzten, sind auf andere Quartiere ausgewichen, um Platz für Flüchtlinge zu schaffen. Doch die sind immer noch nicht in die Halle gezogen. Warum?

Mit einem Kraftakt, bei dem der ATV Haltern sowie andere Vereine und Einrichtungen in Haltern gemeinsam mit dem Stadtsportamt an einem Strang zogen, wurde die Seestadthalle samt Spiegelsaal im späten Frühjahr von den sportlichen Nutzern leer gezogen und für die Erstaufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine vorbereitet. Seit dem 27. Juni steht die Halle auf Stand-by und könnte quasi auf Knopfdruck bezogen werden. Kurz vor dem Ende der Sommerpause ist sie immer noch verwaist.

Die Lage wird täglich neu eingeschätzt

Die Bezirksregierung hat sich bewusst breit aufgestellt

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